Sonntag, 5. September 2010
Abschied und Hallo Deutschland
Dienstag Morgen hatte ich dann noch ein Foto shooting mit den kids und in der Mittagspause musste ich mich dann wirklich verabschieden. Es war natuerlich sehr traurig, vorallem von den gany kleinen, die ja sozusagen meine kiddis waren. Aber da ich ja nicht zu ueberemotionalen Abschieden neige ging das ganze auch ohne Traenen vonstatten.
Ja und mittags gings dann los zum Zug. Am Bahnhof musste ich dann auch von Kasthuri, Chellakani akka und Jeba Abschied nehmen. Im Zug selbst traf ich dann aber eine andere Freiwillige und so machten wir uns zu zweit auf den Weg nach Bangalore wo wir nach 12 Stunden Fahrt auch eintrafen. Die letzte Nacht verbrachten wir im CCCYC, wo wir auch Anfang des Jahres verbrachten. Bangalore, eine der westlichsten Staedte Indien half mir mich schon ein bischen von Indien zu loesen. Wir tranken guten kaffe, gingen zum abschluss noch etwas trinken und ich konnte noch das Mother House der CSI Sisters besuchen.
aber am naechsten tag war es dann entgueltig so weit der flieger flog und wir waren auf dem weg nach Dubai. Dort hatten wir 11 Stunden aufenthalt. Diese nutzten wir fuer eine Stadtrundfahrt, viel leckerers Essen zu Essen und ein bischen Schlaf. Morgens gings dann weiter nach Frankfurt wo wir am 3.9. um 13 Uhr landeten. Eine stunde später lagen wir dann schon unseren Eltern in den Armen.
Es war soooo schoen meine Mama und meinen Papa wieder zu haben!!
Ja und daheim dann erstmal schwester und opa Begruessen, mitbringsel verteilen und die deutsche luft einatmen. Nur eine stunde nach meiner ankunft trafen schon ein paar jugendkreisler ein und schwups war schon wieder eine kleine Garagenparty, wie auch vor meiner ausreise. Diesmal war ich nur leider seeeehr uebernaechtigt und muede. Aber es war einfach nur schoen wieder mitten unter meinen Freunden zu sein und alle in die Arme nehmen zu koennen.
Es ist wirklich schoen wieder daheim zu sein, auch wenn ich noch ein bischen probleme mit dem Klima (ich frieeeere) und dem Essen (sitz andauernd auf dem klo) habe. Ansonsten ist hier aber echt irgendwie alles beim alten geblieben im grossen und ganzen. Ich bin noch die gleiche und auch alle anderen. Aber ein Jahr ist vergangen, ein Jahr voller neuer Eindruecke und Erfahrungen. ic hoffe, dass mir manches auch im alltag erhalten bleibt,d ass mein Blick geschaerft und mein Horizont erweitert ist. Das wird aber bestimmt erst so nach und nach herauskommen.
Uns jaaa, ich bin immer noch sehr muede und schreibe gerade irgendwie nicht sehr logisc =)
Freitag, 27. August 2010
Jeba’s Verlobung
”Velakari” (Tamil fuer Weisse) in ihrem Dorf. Eine Sensation!! Am Ortseingang wurde ich gleich vom ersten Mann gefragt, wo ich hinwolle. “Engagement” wurde nicht verstanden aber “Jeba” fuehrte zur erhoften erleuchtung und er brachte mich durchs halbe Dorf (nicht sehr gross) zu Jeba. Von ihr wurde ich auch gleich lauthals begruesst (sie ist seeehr extrovertiert =). Ihr Familie hat im Dorf verteilt drei (sehr kleine) Haeusser. Ein neues, in bzw. vor dem auch die Verlobung statt fand, ein kleines steinhaus und ein Palmblaetter Haus, das zur Kueche dient. Jeba, ihre Schwester und ihre Mutter schlafen in dem einen, die drei Brueder und der Vater im neuen. Es hiess, das ganze fienge um 11 Uhr an. Als ich um 10.30 dort ankam war Jeba aber noch nicht mal geduscht und trug immer noch einen Nighty (eine Art Hauskleid der Inderinnen, sehr bequem ;-). Ich wurde in das kleine haus verfrachtet und der Fernseher wurde zu meiner Unterhaltung eingeschalten (egal, wie arm eine Familie ist, einen Fernseher gibt es). Zum Glueck hatte ich ein dickes Buch dabei und konnte so die 2 Stunden warten einigermassen und mit nur ein bischen Rueckenweh ertragen (2 stunden auf dem boden sitzen strengt an). Zwischendrinn kamen immer wieder verschiedene Dorfbewohne und Pfarrer um mich zu sehen, bzw. Anzustarren und mich in halb englisch halb Tamil ein bischen auszufragen oder Jeba ueber mich auszufragen und mich dabei fasziniert anzuschauen. Da ich mir aber vorgenommen hatte, mich dismal nicht davon nerven zu lassen, blieb ich sehr gelassen, las gemuetlich in meinem Buch und laechelte hin und wieder eine Inderin oder ein Kind an, was jedesmal Begeisterungsstuerme zur Folge hatte. Um 1 Uhr kam dann endlich die Nachricht, dass die Husband Family kurz vor dem Eintreffen war. Jeba hatte inzwischen auch einen Saree an und wir machten uns auf den Weg zum neuen Haus. Zuerst musste ich aber noch die Kirche von innen sehn. Diese ist, wie sol lich sagen, sehr indisch =). Knall Rosa gestrichen mit Glitzerschmuck und einem kitschicken, glaenzenden Plastik Kronlaeuchter. Um halb zwei ging dann auch endlich die Verlobung los. Das ganze fand vor dem Haus(bestehend aus zwei zimmern) statt. Die Frau und die Mann familie sassen sich gegenueber, in der Mitte die Oberhaeupter(glaube ich) und zwei Pfarrer. Jeba blieb im Haus und war ganz hibbelig. Die meiste Zeit war ich bei ihr oder beobachtete alles aus der Tuer raus. Zuerst wurde einmal eine ganze weile Diskutiert. Es ging hoch her. Mit meinem Bruchstueckhaften Tamil dachte ich erst es ginge um die Frage, warum die Kirche geld einsammelt. Aber irgendwann verstand auch ich, dass es um die ganzen Details der Hochzeit ging. Termin, wer was zahlt und wahrscheinlich auch Brautpreis. Als das fertig war und sich die erhitzten Gemueter wieder beruhigt hatten konnte die eigentliche Verlobungszeremonie beginnen. Es wurde gebeten und gesungen. Die Mann Familie brachte die Obligatorischen Geschenke auf verschiedenen Platten. Reis, Aepfel, Kokosnuesse, Zucker und Bananen, einen Verlobungssaree und Blumen fuer die Haare (Bei der Hochzeit gibts das gleiche nur einen Hochzeitssaree). Nach noch ein paar Ritualen durfte ich helfen, die Geschenke ins Haus zu tragen und Jeba tauschte ihren Saree mit dem Verlobungssaree. Das dauert dann immer etwas, es muss ja perfekt sitzen. Waehrenddessen half ich Schokolaedle unter den Gaesten zu verteilen (auch ein festes Ritual) und schlussendlich wurden auch mir Blumen ins Haar gesteckt, obwohl ich es bis dahin geschafft hatte mich erfolgreich dagegen zu wehren (ich mag den Geruch nicht und bin dagegen allergisch). Was sein muss, muss eben sein =)
Ja und dann war es so weit. Unter Applaus trat die Braut nach draussen und setzte sich ihrem Ehemann in Spe, namens Sudaher, gegenueber. Das war das erste mal, dass ich Jeba mit gesenktem Kopf und schuechtern gesehen habe. ABer ich glaube, dass auch das so vorgegeben ist und sie sich wahrscheinlich da noch nicht richtig angucken duerfen (ich musste bevor ich ins Dorf kam versprechen, niemandem zu erzaehlen,d ass Sudaher letzte woche hier ins Centre kam, um Jeba zu besuchen und sie jeden Abend telefonieren). Ja, dann gabs noch n Segen und das wars. Solche Veranstaltungen enden dann immer mit einem Essen fuer alle und Schluss ist. Das Essen war lecker aber etwas kompliziert. Als ich shcon die haelfte fertig hatte, fluesterte mir Jeba ins oh rich solle langsam tun, weil fuer mich noch extra Ei und Kartoffeln gemacht wuerden. Aber es half nichts, egal wie langsam ich ass, trotzdem war mein Bananenblatt nach einer Weile leer. Auf die hundert nachfragen, ob ich noch Reis wolle liess ich mir nochmal etwas auftun und dann kam auch endlich das Ei. Als ich das fertig hatte und auch wirklich, wirklich satt war, mein Bananenblatt bereits zusammengerollt und ich aufstehen wollte kam Jeba mit den Kartoffeln. Ja, und was tut man angesichts grosser besturzung und bitten undbetteln? Mir wurde also ein neues Bananenblatt vorgelegt und nochmal Reis (aber “conjum, conjum” Wenig,wenig) aufgetan. Mit Muehe schaffte ich auch das noch, zwang aber auch Jeba und ihren Sudaher etwas von den Kartoffeln zu nehmen, die inzwischen auch neben mir assen (uebrigens alles auf dem Boden).
Zurueck fuhr ich mit Sudahers familie, bis in die naechste statt, wo ich noch zwei sachen einkaufen wollte und von da mit dem Bus wieder zurueck.
Ich bin echt froh, dorthin gegangen zu sein. Es war schoen, einer Freundin bei ihrer Verlobung beizustehen und auch eingebunden zu werden (nicht blos attraktion zu sein, das aber schon auch). Ich fand es auch schoen zu sehen, dass Sudaher und Jeba schon ein klein bischen vertraut mit einander sind, was aus kleinen Gesten deutlich wurde. Ich hoffe wirklich, dass die zwei zusammen Glueck und vielleicht auch Liebe finden, das ist ja in indischen, arrangierten Ehen nicht unbedingt selbstverstaendlich.
Samstag, 7. August 2010
Ja, zur zeit ist hier im Centre gaaanz viel los. Aber auch in Deutschland sind ja jetzt Ferien und ihr seid bestimmt alle beschaeftigt.
In 4 Wochen bin ich daheim!!! Schon krass. Der Countdown hat begonnen. Heute ist z.B. der letzte 7te eines monats, den ich indien verbringe. Morgen der letzte 8te usw. =)
Und ich freu mich inzwischen auch wirklich auf daheim!!
Aber ihr wollt ja wissen, was hier gerade so los ist.
Letzte Woche war ich fuer zwei Tage bei den Bible teachern eingeladen. Das ist ein ehepaar die immer einmal im monat eine woche den trainees special stunden geben. Ich mag die voll und es waren zwei schone, wenn auch anstrengende tage bei denen daheim. Donnerstag bin ich mit auf den Gemeindeausflug zu den Wasserfaellen, die ich im November schon einmal besucht hatte. Natuerlich stand ich im Mittelpunkt der allgemeinen aufmerksamkeit. Was durch meine Muedigkeit (es ging um 3 uhr morgens los) nicht unbedingt ertraeglicher wurde. Es ist einfach anstrengend von allen angetarrt zu werden und EGAL was man macht immer ein kommentar dazu zu hoeren (auf tamil, aber so viel versteh ich inzwischen). Trotzdem war der tag wirklich schoen. Ich konnte meinen vitaminbedarf mal wieder mit ganz viel leckerem obst, vorallem Jackfruit stuecken, auffuellen und bin auch in einem Fall baden gegangen. Das heisst, ich habe mich irgendwo zwischen die hundert inderinen gequetscht um auch ein bischen wasser abzubekommen. Frauen und maenner “baden” natuerlich durch ein gelaender getrennt. Unnoetig zu saegn,d ass die maenner immer die seite mit mehr wasser haben…
Ja, die emanzipation ist hier hald erst noch am wachsen. Aber sie waechst wirklich und das ist die haubtsache!!
Letzten Samstag hab ich mit den kindern eine kleine olympiade veranstaltet. Es hat zwar nicht wie geplant geklapt, aber alle hatten ihren spass. Und am ende freuten sich alle ueber die schoko-taler-medaillen =)
Ja und ansonsten wird hier ununterbrochen fuer das Golden Jubilee vorbereitet. Von naechstem Freitag bis Sonntag wird naemlich der 50ste geburtstag des centres gefeiert und hochhergehen. Die groesste aufgabe vor der kasthuri und ich noch stehen, ist die Ausstellung vorzubereiten. Wir haben schon einen teil, aber es kommt immer irgendwas dazwischen und kasthuri hat keine zeit. Ich hoffe echt, das klapt noch!! Aber da ich inzwischen schon die indische gelassenheit zumindest teilweise uebernommen habe seh ich das wirklich entspannt. Eins nach dem andern, Irgendwie wirds schon gehen!
Die letzten tage war ich auch mehrmals mit in der druckerei. Die ham so eine halb mechanische maschine. Echt interessant. Bis vor 10 jahren ham se da noch mit so ner Gutenberg presse gepresst, wo man die buchstaben einzeln einsetzt. Steht da auch alles noch rum.
So, das war mein kurzes abdate. Vielleicht schaffe ich es ja , bevor ich dann fliege nochmal was zu schreiben. Kurz vor ende gibts dann aber auch noch meinen letzten rundbrief.
Donnerstag, 15. Juli 2010
Angriff der Killer Kaka, Pondicherry und Geburtstag
Joaaa, wo anfangen?
Vielleicht mit ein bisschen Alltag. Gestern bin ich naemlich von zwei Kraehen angegriffen wurden, als ich beim Telefonieren vom Dach aus ein paar Fruechte eines Baumes pflueckte. Da kam einfach aus dem nichts eine Kraehe mit Kurs auf meinem Kopf. Hab erst gar nicht gerafft, was da so schwarzes und weiches an mir apprallt und gedacht die kraehe (Kaka) sei besoffen. Als sich das ganze aber wiederholte kapierte auch die langsame Andrea endlich, dass in dem Baum ein Kaka Nest war, das aktiv verteidigt wurde.
- Letzte Woche war ich mal wieder in urlaub. Also fuer 6 Tage. In Pondicherry. Das ist ein seeehr kleiner Bundesstaat an der Ostkueste. Dort waren frueher die Franzosen und das merkt man schon, wenn auch nicht so arg wie erwartet. Caro und ich genossen viele leckere Freuhstuecke mit Crousin und Baguette, richtigem Kaffe und westlichem Flair (also naja, Indisch westlichem flair). Tat wirklich mal wieder gut. Abends warn wir einmal bei einem richtigen Italiener gaaanz leckere Pasta essen. Zwischendrinn gings an den Strand, oder Shoppen oder nach Auroville, einem allternativen Dorf (seeehr beeindruckend und Gedankenanregend). Und ja, puenktlich zu den Halbfinalen der Fussball WM wechselten wir auch unser Hotelzimmer mit einem mit Fernseher. Das wollten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen (und hatte auch bei der Terminauswahl eine grosse Rolle gespielt). Ich hatte mich wirklich auf ein Finale mit Deutscher Beteiligung gefreut. Aufgrund der Zeitverschiebung waere das naemlich genau auf meinen geburtstag gefallen (0.00 in der Nacht). Tja, war ja leider nichts. Die letzte NAcht waren wir bei Kasthuris schwester eingeladen. Es war echt total schoen und interessant so einen einblick in ein indisches familienleben bekommen zu koennen.
- Jaaa, und da kommen wir auch schon zum naechsten Ereignis. Mein Geburtstag einmal Indisch. Jaaaaa, auch hier wird man aelter ;-)
Caro war noch extra ein paar Tage mit im Center geblieben, damit ich nicht so alleine feiern muss. War echt schoen. Wir sind natuerlich bis 12 Uhr aufgeblieben. Morgens wurde ich dann um 6 Uhr von den Mitarbeitern mit dem verlaengerten Lied “Happy birthday to you” geweckt. Das hat hier drei stroffen (happy long life to you und may god bless you dear, kommen noch dazu). Dazu gabs eine richig praechtige geburtstagstorte mit ganz viel suesser crème und rosen und meinem namen drauf etc. Echt voll lieb. Um 7 uhr wurde ich nochmal geweckt, dismal von allen kindern und trainees. Es gab gaaanz viele geburtstagskarten und noch mal das Lied.
Zum fruehstueck gabs poori, mein lieblingsfruehstueck und danach durfte ich die torte anschneiden und wurde, ganz indisch, von Caro und Kasthuri “gefuettert”. Juliett hats (absichtlich) verafft und mir das ganze stueck im gesicht verschmiert. Ich wollte schon immer einmal eine tortenschlacht =)
Den Vormittag verbrachte ich auf der Farm bei den Elders. Uuuund ich durfte Auto fahren. Eine Runde auf der Farm. Leider hat der platz und die strecke nicht zum schalten gelangt, aber ich meine als neuer fahrer geeignet zu sein =)
Mittags hat ich dann kurz einen kleinen Anflug von Heimweh. Aber als dann ein paar Anrufe auf Deutschland und eines anderen Freiwilligen kamen war ich wieder geheilt =)
Ja, der tag war echt schoen. Dank meiner indischen “Centre Family”, der lieben Caro und euch allen, die an mich gedacht, mir ein paeckchen, einen brief, E mail oder nachricht geschickt haben oder mich anriefen. Daaanke =D
Sooo, das wars jetzt glaub ich erst mal wieder. Es gaeb noch einiges zu erzaehlen, aber ihr duerft ja auch die lust am lesen nicht verlieren. Ich versuche aber in den letzten wochen noch oefters was reinzustellen, versprochen.
Sonntag, 13. Juni 2010
voll schade, muesst dann hald alle zu meim Bilder und Erzaehl abend kommen ;-)
Der Urlaub war zusammengefasst eine richtig geniale Zeit. Klar, vielleicht waere es gut gewesen, wenn wir zwei oder auch drei Stationen weg gelassen haetten um anderes intensiver anzuschauen. Andererseits war es auch gut, so vieles verschiedenes zu sehen. So viele Orte mit ihrem eigenen Flair und den vielen verschiedenen Mentalitaeten und Menschen denen man bei so einer Reise begegnet.
Besonders waren fuer mich Begegnungen mit drei Familien. EIne auf dem Weg nach Chennai, die warn wir ja dann auch besuchen (siehe "erste station"), mit der zweiten unterhielten Felix und ich uns ueber die ganze strecke des Bluemountain trail. Die warn nochmal moderner. Es arbeiten Frau und Mann. Und die frau hat sich sogar richtig aktiv am gespraech beteiligt. ich konnte sie ueber schwangerschaftsurlaub etc. fragen, war voll interessant, sowas bekommt man normal ja nicht raus. Die dritte familie haben wir schon am ende unseres Weihnachtsurlaub kennengelernt. Damals wurden wir zu ihnen eingeladen, fals wir mal nach Mumbai kommen. Und siehe da, ein paar anrufe genuegen und wir wurden einen nachmittag eingeladen. Rony schafft bei Airindia als FLugbegleiter, seine Frau als Pilotin (die erste Pilotin bei airindia), die war leider nicht da. Die beiden kinder sprechen auch fliessend englisch, die ganze familie unterhaelt sich nur auf englisch.... Warn aber glaub nicht ganz so gluecklich in einem super apartment im besten viertel mumbais zu wohnen (wir fuhren nur ein paar minuten, mit dem familieneigenen auto, zum haus von Sharu khan!!), tennis zu spielen und regelmaessig schwimmen zu gehen...dafuer aber kaum kinder zu haben zum spielen.
Sehr schoen fand ich die erfahrung am Ende wieder "Heim" zu kommen. Meine Maegnprobleme warn wie weggefehgt =) und ich haette nie gedacht, dass ich das doch etwas eintoenige centre essen sooo vermissen wuerde ;-)
Aber schon vorher, als wir nach ooty kamen, also wieder in Tamil Nadu waren hab ich mich gleich viel wohler gefuehlt. Bekannte schreiftzeichen und auch an die Mentalitaet der Menschen war bin ich inzwischen gewoehnt. Man muss bedenken dass Indien einen ganzen schonen teil der Groesse von Europa abdeckt, von einem bundesstaat in den anderen zu reisen ist wie in Europa in einen anderen staat zu kommen. VOn Deutschland nach Tschechien, nach Lettland, nach Daenemark, England, Belgien und zurueck ;-)
Ich bin dankbar fuer diesen Urlaub, dass ich die chance hatte so vieles mehr zu sehen, als Nagalapuram und ein was ich hald bis jetzt kennengelernt habe. Und trotzdem habe ich nur einen miniteil von Indien gesehen! Das land ist echt unendlich vielseitig und interessant. Ich weiss shcon jetzt, dass ich wiederkommen werde!!
8te und 9te Station: Ooty und Trichy
In Ooty angekommen haben wir uns mit Pauline getroffen, eine andere Frewillige. Sie blieb auch den naechsten Tag noch mit uns zusammen in ooty. Die Stadt an sich ist echt nicht sooo der Renner, man kann dem Reisefuehrer glauben=). Dazu kam, dass es mir schon vorher nicht so gut ging und es mich dann abends so richtig reingehauhen hat, mit Durchfall und Kotzen und so. In Indien eigentlich nichts besonderes, aber mich hats zum ersten mal erwischt und dann gleich so richtig. (ich war bis dahin die einzige, von den Freiwilligen, die noch nicht einmal richtig Durchfall hatte). Ja, auch das gehoert zu Indien dazu. Hab den naechsten Tag dann im Bett verbracht, dann gings wieder, auch wenn ich irgendwie bis zum Ende des Urlaubs nicht richtig Essen konnte und ein wenig malad war. Zuhause im Centre was das dann aber alles wie weggeblasen=)
AM zweiten tag in ooty fuhren wir mit der Blue Mountain bahn den Berg runter. Diese gehoert zum Weltkulturerbe. Auf halber strecke wird die Lock in eine original Dampflock gewechselt und es geht auf Zahnraedern sehr steil und schoen langsam den Berg runter. Unsere indischen mitreisenden fanden es sehr witzig, dass wir runter fahrn (3,5 stunden) um dann mit dem Bus wieder hochzufahren (2 stunden) =) . Manchmal sind die Europaeer schon verrueckt ;-)
Den Tag drauf gings dann glaub auch schon weiter....bin mir grad nicht so sicher. Auf jeden Fall verliessen uns Julia, Lena und Friedemann. Wir waren nur noch zu dritt: Caro, Felix und ich..so wie wir auch starteten. Alles ziemlich abgerundet.
Eigentlich wollten wir bis zum Ende des Urlaubs in ooty bleiben, so wars geplant. Aber es war soooo kalt, uns kams vor wie hoechstens 15 grad (im internet hiess es dann 20 grad). Wir warn die ganze zeit muede und es hat uns ziemlich mitgenommen. Trotzdem wars schoen mal wieder frische, staubfreie und kuehle morgenluft zu atmen!!
Wir beschlossen also kurzerhand noch eine letzte station anzuhaengen. Die entscheidungsfindung lief per Losverfahren und so fuhren wir noch nach Trichy, in den Osten Tamil Nadus. Dort konnten wir umsonst im Kirchen gaestehaus schlafen, weil felix da schonmal war. Sehr viel haben wir da auch nicht mehr gemacht, ausser im Einkaufscentre stundenlang auf unsere Pommes zu warten (bis wir dann als ersatz einen burger bekamen) und karten zu spielen. Was aber sehr witzig sein kann =)
Am zweiten, und letzten tag, schafften wir es aber uns noch einen Tempel auf einem felsen anzuschauen. Dieser ragt ueber der Stadt und man hat eine gaaaaanz schoene und weite aussicht. Nachts gings dann mit dem Zug nach Madurai, dort schliefen wir bis morgens in der wartehalle (auf dem Boden, so richtig indisch, ist fuer uns inzwischen alltag) und fuhren dann nach einem Fruehstueck mit dem Bus zurueck nach Nagalapuram. Felix und Caro blieben noch 2 Tage bei mir bevor sie dann zurueck an ihre Stellen fuhren.
Ein toller Abschluss (inklusive selbstgemachten, lecker gewuerzten pommes) fuer einen tollen Urlaub!!
Montag, 7. Juni 2010
7 Station: Mysore
Dort wurde unsere Gruppe auch durch Friedemann verstaerkt, der mit uns nach Mysore und spaeter auch nach Ooty kam.
Ich glaube wir waren 4 Tage in Mysore. In der ersten Nacht wurde natuerlich das Champions league finale angeschaut…die Depression bei den Jungs war dem entsprechend gross, also wurde am naechsten Tag erst mal ausgeschlafen (wie auch an den folgenden Tagen =). In Mysore gibt es einen Palast, der Sonntag abends ueber und unter mit Gluehbirnen beleuchtet wird (eine Stunde Beleuchtung kostet der Stadt 75 000 Rupien !!!). Sieht auf jeden Fall faszinierend aus. Leider warn wir zu spaet drann und durften nicht mehr aufs Gelaende. Zehn Minuten nachdem wir ankamen wurden dann auch die Lichter ausgemacht.
Einen Tag gingen Julia, Friedemann, Felix und ich ( die restlichen zwei kraenkelten) nach Shrirangapatnam (ich hoffe man schreibt es so =). Dort gibt es sehr viel alte Dinge zum anschauen. Und alles hat frueher mal dem Tipu Sultan gehoert. Der aber inzwischen nicht mehr lebt ;-) War ein schoener Tag.
Ansonsten haben wir in Mysore, den Palast auch noch bei Tage angeschaut, warn auf einem Basar, wo wir uns mit Duftoelen eindeckten (der Verkaeufer war einfach zuuu charmant, wir konnten nicht widerstehen) und haben eine Bierbar abgecheckt =) (da wurde bier in 2 Liter Kruegen ausgeschenkt).
Einen Abend machten Julia und ich uns spontan auf eine Disco zu suchen (wir hatten keine lust mehr auf Fernsehen) mussten dann aber feststellen, dass die im Reisefuehrer empfohlene Disco schon um 11 Uhr zu macht, wie auch alles andere in Mysore…ausser die Bier bar, die hat extra fuer uns bis halb 12 offen gehabt =D Joa, das Nachtleben ist in Indien eher maessig. Ausser vielleicht in den grossen staedten und Panaji. Aber auch da gibt es Sperrstunden und es werden irgendwann die rolllaeden runter gelassen, damit man von draussen nichts mehr sieht.
Achja, das darf ich natuerlich nicht vergessen. Einen Nachmittag haben wir die Seidenfabrik mysores angeschaut. Das war wirklich total interessant. Man durfte umsonst rein und die Mitarbeiter hatten voll Spass dabei uns in mehr oder weniger gutem Englisch zu erklaeren, was sie da machen. Wir wurden auch ueberall hin mitgeschlept oder durften auch alles anfassen, was auf den Schildern ausdruecklich fuer Besucher nicht erlaubt war. Aber was will man machen, wenn man so nett gebeten wird ;-)
Nachher warn wir noch im Fabrikladen. Leider sind Seidensarees ziemlich teuer. Ab 100 Euro aufwaerts. Sonst haett ich mir vielleicht einen gekauft, fuehlt sich schon toll an.
Ja und nach vier erlebnisreichen,aber auch entspannenden Tagen (die Jungs ham uns morgens immer Kaffe ans Bett gebracht, das muss einmal lobend erwaehnt werden) gings dann auch weiter in die Berge.
Donnerstag, 3. Juni 2010
Aurangabad/ Ellora hoehlen
(ich schreibe das jetzt stellvertretend fuer alle folgenden Zuege, zumindest die darauf folgenden zwei Fahrten mindestens).
Trotzdem kamen wir heil und sicher in Aurangabad an. Die Stadt liegt nord-oestlich von Mumbai und gehoert zu einem der heissesten Orte in Suedindien: es hatte ca. 43 grad Celsius (in Nordindien ist es zur Zeit noch heisser, 48 Grad oder mehr). Die trockene Hitze liess sich aber leichter und weniger schwitzend ertragen als die Schwuele in Mumbai oder Goa.
Den ersten Tag in Aurangabad haben wir erstmal zum Ausruhen und Schlafnachholen genutzt. Unser Hotel hatte auch einen schoenen Garten in dem man gut Entspannen konnte. Erst am zweiten Tag fuhren wir zu den Ellora Hoehlen. Das sind 34 von Menschen in den Fels geschlagene Hoehlen. Man kann sie in drei Gruppen einteilen, die ersten gehoeren zum Buddhismus, die zweiten zum Hinduismus und die dritten zum Jainismus. Es war total faszinierend und in unserer vier stuendigen Fuehrung konnten wir uns auch fast alle Hoehlen anschauen (am Ende haben wir ein paar ausgelassen und unser Guide war fertiger als wir =)
Der Mittelpunkt bildet ein grosser Tempel, der total aus dem Felsen herausgeschlagen wurde. Ein Meisterwerk!!
Im Anschluss gings in ein, vom Reisefuehrer empfohlenes Lokal zum Essen. So viel laesst sich sagen, es war teurer als woanders, dafuer bekam man weniger Essen. Geschmeckt hats uns allen sehr gut, bis dann Julia, die am langsamsten von uns allen isst, als wir alle schon aufgegessen hatten, eine Kakerlake in ihrem Spinat entdeckte. Eine gekochte!!
Das ist uns selbst hier in Indien noch nicht passiert gewesen. WIEDERLICH!!
Nach diesem Erlebnis gings dann wieder ziemlich K.O. zurueck nach Aurangabad,wo wir noch mit Skat spielen, Fruchtsaft trinken und Noodles essen den Nachmittag verbrachten, bis dann abends unser Zug zurueck nach Mumbai fuhr. Dort gings direkt zum Flughafen und schwubs mit dem Flieger in den Sueden nach Bangalore.
uuuund wieder nichts
Die ersten Bilder
Der Urlaub war der Hammer, so viel kann ich jetzt nur sagen. Mit nur 5 Fotos pro Station laesst sich das leider nur begrenzt wiedergeben. So viel Neues, Interessantes, Komisches...das laesst sich vielleicht auch in Bildern nicht festhalten. Man muss es erleben.
Dienstag, 25. Mai 2010
5th station: Mumbai
Als erstes kam uns die Stadt ziemlich ruhig vor. Kein Verkehrschaos, nicht wirklich laut oder viele Menschen unterwegs...Chennai war da um einiges schlimmer.
Nach einer Weile suchen haben wir auch ein schoenes Hotel gefunden..schoen, jedenfalls bis wir abends die Bettwanzen entdeckten. Leider mussten wir alle Naechste am Anfang zahlen, deswegen mussten wir uns mit den kleinen, stechenenden Bettgenossen wohl oder uebel anfreunden (jedenfalls mit den Exemplaren, die das Insektenkillerspray ueberlebten).
Wenn ihr mich kennt, dann wisst ihr, dass ich nicht gerne und schon gar nicht lange in grossen Staedten bin. Die fuenf Tage in Mumbai warn aber echt schoen und entspannt und ich haetts dort auch noch laenger ausgehalten. Unser Hotel war in der Naehe des "Gateways of India", einem grossen Tor zum Meer hin, dass zu eheren irgendeines Englischen Koenigs erbaut wurde, der seine Kolonie besuchen kam. Ironischerweise wird es aber viel mehr mit der abreise des letzten Besatzers in Verbindung gebracht. Vor dem Tor ist ein grosser Platz dort wir haben abends ein bischen gesungen und Gitarre gespielt und entspannt.
Neben dem Gateway ist das Taj Hotel, ein seeehr Nobles Hotel, das ein Inder aus protest baute, weil er als schwarzer nicht in ein anderes Hotel rein durfte...
so interessant ging es grade weiter, immer wieder neues zu entdecken.
Wir waren auf Maerkten, im Muslimischem viertel, haben an einem tag Religionsstadten von vier verschiedenen Religionen besucht (Islam, Jainismus, Hinduismus und Budhismus), suchten vergeblich die "Tuerme des schweigens" auf denen die Parsen noch heute ihre Toten verrotten lassen (eigentlich sollen sie von Adlern gegessen werden, die sterben aber wegen dem Antibiotika in Kuhkadavern aus, deswegen wurden jetzt sonnendedektoren angebracht oder so) usw. usf. ...das Highlight war fuer mich eine gefuerte Tour durch Darhavi, Asiens groesten Slum. Da wurden wir alle mal wieder mit unseren Vorurteilen Konfrontiert. Es war einfach so anders, keine Blechhuetten oder zelte und arme halb verhungerte Menschen, sondern ganz normale indische Steinhausser, klar mit Wellblechdach und enger und kleiner als sonst, aber von Elend und Leid war nichts zu entdecken. Das besondere an diesem Slum ist, dass ein Teil nur fuer Gewerbe genutzt wird, das heisst Leute kommen von ausserhalbt fuer 10 Monate und schaffen dort um ihre Familien auf dem Land zu versorgen. Das ganze zaehlt als eines der bestfunktionierenden wirtschaftssysthemen und hat einen sehr hohen jahresumsatz (die zahl hab ich vergessen), von Resycling (der muell kommt mit dem schif aus amerika oder vlt. auch Europa) ueber Maschinenbau bis zu Leder ( sehr beruehmte luxusmarken produzieren dort lederjacken) ist wirklich alles dabei.
In dem anderen Teil leben normal Menschen und gehen nach aussen zum Arbeiten.
Slum heisst, dass das Land der Regierung gehoert, und das Hauss dem Besitzer (sofern es vor 2000 erbaut wurde, danach war es illegal). Die Mieten in Darhavi sind auch ziemlich hoch. Dharavi (ich versuche verschiedene schreibweisen) ist 1,7 km^2 gross und es leben dort ca. 1,5 millionen menschen.
Es wurden aber schon ein paar Luxusapartmenthaeusser gebaut. Jeder, der ein Haus besitzt bekommt als ersatz, eine Wohnung geschenkt. Die Stadt will aus dem Zentral gelegenen Dharavi ein zweites Honkong machen mit Hochhaeusern und wirtschaftsbauten etc...unser Guide meinte in 20 Jahren ist Dharavi wahrscheinlich geschichte...
Das gute an unserer Tour war, dass unser guide selbst in einem Slum aufgewachsen ist und wir somit wirklich viel erfahren konnten. Die Organisation engagiert sich im Slum, hat dort einen Kindergarten, bald eine schule und ein Computercentre.
Die Tage in Mumbai waren wirklich schoen, manchmal vollgepackt und dann doch wieder entspannt (mit selber kochen im hotel).
Achja, wir haben dann doch noch das Verkehrschaos gefunden aber nur in der Rushhour und durch zufall =) vielleicht sind wir aber auch schon zu viel indischen verkehr gewoehnt ;-)
bald gehts weiter,...ich bin schon zwei stationen hinterher (Aurangabad und Mysore fehlen, morgen gehts schon zu unserer letzten station ooty) gruesse euch alle ganz lieb
Donnerstag, 20. Mai 2010
dritte/vierte Station: Hampi und Panaji
In Hampi war vor hunderten von Jahren ein Koenigreich. Von dem sind jetzt nur noch die Ruinen uebrig. Viele tempel und palaeste. Es war total beeindruckend die riesigen Felsen und in Felsgehauenen gebaeude anzuschauen. Das sieht so aus, als ob ein riesiger riese riesen kieselsteine durch die gegend geworfen haette. An einem Temepel haben wir uns auch eine Fuehrung geleistet, was echt total gut war, es gab einfach sooo viel zu entdecken. Leider war fuer Hampi nur ein tag eingeplant und wir mussten dann abends ziemlich schnell zum Zug hetzen. Es haette noch sooo viel mehr interessantes gegeben. Ein Affen tempel (mit richtigen affen Wie im dschungelbuch..aber die sind da eh ueberall rumgesprungen)und einen see zum schwimmen und und und...
aber wie schon gesagt abends gings wieder zurueck nach Goa. Genauer nach Panaji, die Haupststadt Goas. Das hat man auch gleich an den Preisen gemerkt, die da enorm hoch sind. Die ganze stadt war uns allen auhc eigentlich nicht ganz sympathisch. Da gibts fast nur teure und moderne laeden und total viel reiche inder. Wir ham uns gar nicht mehr in indien gefuehlt. Klar ham wirs auch genossen und sind abend s in einen Club gegangen zum Karaoke singen und so. Aber die Stadt an sich hat mir jedenfalls nicht zu gesagt.
Trotzdem waren die Tage da echt schoen. WIr hatten eine lodge gefunden in der wir ein fuenfbett zimmer bekamen. Der "Herbergsvater" ist die erste nacht ernsthaft aufgeblieben bis wir heimkamen. In der zweiten ham wir ihn dann geweckt, dass er beruhigt schlafen kann und in der dritten hatte er aufgegeben und wir haben abgeschlossen =) es war also sehr familiaer. Normal leben da auch nur inder, wenn sie studieren oder so. War echt nett.
Tagsueber gings einmal nach OldGoa, der ehemaligen hauptstadt goas, wo man viele kirchen und tore etc. angucken kann. Einen tag fuhren wir zu einem Basar in der Umgebung. Da war aber schon das meiste ausverkauft und nur noch die haelfte der staende da. Und in Panaji selbst gabs noch eine schoene kirche, einen strand (wir haben mit Mormonischen missionaren volleyball gespielt) und das Portugiesische viertel (da leben die ganzen super reichen).
ANsonsten haben wir das Nachtleben genossen und auch kulinarisch immer wieder geschlemmt. Entweder mit Richtigem filter Kaffe bei Caffe coffe day oder mit bagette und vollkornbrott zum fruehstueck oder mit speziellen fischgerichten der gegend.
Sonntag, 9. Mai 2010
Urlaub zweite/dritte Station: Gokarna und Palolem
Da koennen nur Bilder sprechen...
erst mal Gokarna, suedlich von Goa gelegen. Der Om-beach:ein genialer Strand, immer unterbrochen von Felsen die ins meer rausgehen.
Kuehe und Hunde die den Strand entlang drotten und nur zwei Hotels und dank Nebensaison total ruhig und entspannend.
den sonnenuntergang habn wir einmal ganz draussen auf der spitze eines Felsens beobachtet unter einer einzelnen palme..Ramontisch =)
Einen Tag liefen wir in s dorf zum shoppen (da gibts nur sehr unindische sachen, aber toooll ) und haben die wunderschoene landschaft genossen. Nebenher genossen wir super italienische kueche (unsere geldbeutel wurden schnell sehr duenn ;-) und gingen immer wieder schwimmen und chillen am Strand.
Nach zwei TAgen gings dann aber schon weiter nach Goa, geauer gesagt nach Pelolem. da is s auch total genial, wenn auch viel touristischer und gaaanz anders. Hippis hab ich leider keine gesehen, die sind angeblich eher in Nordgoa. Da gehts dann aber uebermorgen auch hin, dann hab ich vielleicht glueck.
aber auch sonst warn da echt intresante figuren unterwegs und wir hams genossen, mal wieder n bissl was trinken zu koennen und ne shisha zu blubbern. Abends wurde dann natuerlich noch am Strand ausgespannt.
Die Magic an diesen zwei straenden: wenn man nachts ins wasser geht und sich bewegt leuchten ueberall um einen rum so neongruene punkte. Wie gluehwuermchen oder feenstaub..falls der denn existiert =)
Jetzt sind wir grad in Hampi. Heute angekommen und es ist total schoen hier , leider gehn wir morgen aber schon wieder...dafuer gibts dann ja aber vielleicht hippis zum angucken ;-)
(hier muss man pro bild das man hochlaedt 5 Rupien zahlen..ich mach das dann wann anders)
Montag, 3. Mai 2010
Unsere erste Station: Chennai
Joa, als Felix dann noch einen tag da war haben wir noch ein bischen was mit den Kids gemacht und abends seeeehr leckere Knoblauch pommfrites (muesst ihr auch mal ausperobieren!!). Abends hab ich mich von den Kindern verabschiedet, das war echt nett. Vorallem meine Fluteclass children ham mich abgeknutscht und wollten auch alle zurueckgeknutscht werden =). Ganz leicht ist mit der Abschied nicht gefallen, aber in einem Monat seh ich sie ja schon wieder.Und jetzt geniess ich erstmal meinen Urtlaub!!
Wie die Ueberschrift schon sagt, war unser erstes Ziel Chennai (Madras), die Hauptstadt von Tamil Nadu. Freitag Morgen gings mit dem Bus los nach Madurai und von dort mit dem Zug nach Chennai. Wir warn so 15 stunden unterwegs. Zug fahrn ist hier aber echt gechillt, da es ja die Sleeperclass gibt, zprich m,an hat betten zum hinliegen und an jeder station oder auch dazwischen laufen leute mit caffe oder tee und eatables vorbei. Ich liebe es!!
In Chennai angekommen gings dann erst mal auf Hotelsuche. Das gebuchte hatte unseren Raum leider schon vergeben, da wir ne stunde zu spaet drann warn. Aber wir wurden dann von einem Marihuana verkaufenden Hotelvermittler in eine ganz neues Hotel (noch eine halbe baustelle) gebracht und ham dort die erste nach in einem kleinen aber ganz annehmbaren zimmer verbracht.
Am morgen wechselten wir dann aber doch in das geplante hotel. Mittags kamen dann auch Lena und Julia an. Somit war / ist unsere Reisegruppe komplett (Caro, Lena, julia, felix und ich).
Den Samstag verbrachten wir zur einen Haelfte im City Centre. Einem grossen Einkaufscentre. Man hat sofort gemerkt, dass dort ausschliesslich die Oberschicht einkaufen geht. Wir kamen uns mit unseren Indischen klamotten indischer als die inder vor. Die meisten hatten naemlich jeans unt t shirt oder sogar kurze!!! kleider an. Normal laestern wir ja ueber westliche touristen, die sich nicht an die klamottenkultur anpassen...aber wenn das nicht mal die Inder tun =D
Die laeden warn auch mit allem ausgestatten. Und auch Marken wie ESprit und Levis etc. warn vertreten.
Caro und ich ham tausend sachen anprobiert, was echt super spass gemacht hat. Toll mal wieder ne Jeans anzuhaben oder n rock.
Die ganzen drei Tage in chennai war es sehr entspannend. Dort sind viele Weisse (vielleicht 5 %), d.h. wir waren nicht besonderes, wurden nicht die ganze zeit angestart oder aufdringlich angesprochen. Wobei wir immer noch eine ueberdurchscnittliche anziehungskraft auf die Maennliche bevoelkerung auswirken....in Deutschland wird unser selbstbewusstsein bestimmt erstmal in den Keller sacken =)
Mittags traf sich felix mit zwei anderen Freiwilligen die zur zeit auch in Chennai waren und wir maedels sind nach noch ein bischen shoppen an den Marina Beach gegangen und haben dort ein bischen entspannt, fotos gemacht und den Sonnenuntergang beobachtet (der aber hinter uns war, da wir uns an der Ostkueste befanden, heut abend sehn wir ihn vielleicht ueber dem Meer!).
Da sich unser Hotel im Muslimischen viertel chennais befand hatten wir ganz neue kulinarische erlebnisse und Felix hat mich zum Shavama essen bekehrt (ein bischen wie doener, aber besser und anders =)
Am Sonntag habe ich mich mit einer ehemaligen Mitarbeiterin des Centres getroffen, die jetzt in Chennai arbeitet. Steffi ist so alt wie ich und wir hatten uns im Centre echt gut verstanden. Deswegen war es schoen zu sehen, wo sie jetzt wohnt. Ihr Hostel ist wirklich schoen, auch wenn ich es mir nicht vorstellen koennte in einem klienen raum mit 5 anderen maedels zu schlafen. Aber es ist kein Mega bau sondern besteht aus drei oder vier haeusern, jedes mit ausenbereich und aufenthalts/tv raum.
Von dort aus fuhren wir zu Revathi. Meine erste lieblingsmitarbeiterin, die im Februar geheiratet hatt und jetzt mit ihrem Mann auch in Chennai lebt. Es war sooo schoen, sie wieder zu sehen und zu sehen, wie sie jetzt wohnt. Leider warn wir nur in der Wohnung ihrer schwaegerin, aber die wasr schoen. Es gab mittagessen von Bananenblaettern und sie hatte extra meine lieblingskartoffeln gekocht (mit viel chilli und yellow powder ). Ich konnte auch ihr hochzeitsalbum anschauen. Auf bestimmt 10 fotos war ich mit drauf...bei den segensfotos (es war eine hinduhochzeit) haben alle so richtig ernst geschaut nur ich habs verraft und einen lachanfall gehabt...aber naja, das hat das album etwas aufgelockert ;-)
Leider mussten wir dann aber schon bald wieder gehen, da Felix,, caro und ich noch zu einer Familie eingeladen waren, die wir auf der Zugfahrt kennengelernt haben. Dort wars echt schoen. Die Familie ist total nett und nicht so aufdringlich. Wir haben mit dem jungen ein bischen cricket gespielt und der frau beim poori machen geholfen. Es gab dann noch das beste chicken ever!! (normal schmeckt mir das nicht so). Und fuer unseren naechsten Chennai besuch wurden wir gleich wieder eingeladen. Das mag ich echt, dass man hier so schnell Leute kennenlernt udn dann auch gleich zu denen eingeladen wird. Das wuerde einem in deutschland als auslaender wahrscheinlich nicht passieren...
Abends gings dann noch ins kino. In "old dogs". Ich hab total viel gelacht, vorallem ueber die Lache ein paar junger Inder hinter uns. Aber es war auch einfach toll mal wieder so was "normales" zu machen,w ie ins kino zu gehen.
Am Montag morgen gings dann erst mal ans packen, dann zum Bahnhof um unser gepaeck in die aufbeewahrung zu geben. Nach dem Fruehstueck gingen lena und ich los um unsere cameras reparieren zu lassen (jetzt geht meine wieder, yuhuuu) und danach trafen wir uns noch mit den anderen in einem park...leider war alles etwas knap und so haben wir unseren zug nur in groesster eile erreicht, aber es hat dann noch alles gut geklappt und gestern um 17.00 startete unsere 15 stuendige fahrt quer durch indien nach Mangalore,wo ichjetzt gerade im Internetcaffe sitze. Um zwei gehts weiter mit dem Zug nach Gokarna unserer naechsten Station.
Noch ganz kurz. Gerade liefen wir auf der suche nach einem Internetcaffe durch die strassen und was sehen wir da? Ein "Spar supermaeket" logo. Da sind wir natuerlich gleich rein. Und es war wie daheim =) Gross und mit allem, was man auch in deutschland bekommt (naja, fast, keine wurst und keinen balsamiko essig =)
Total kuhl. Aber naja, da kann hald auch nur die Oberschicht einkaufen, alles total teuer,fuer indische verhaeltnisse.
So das wars erst mal von mir mit meinen ersten urlaubserlebnmissen.
Bald gibts mehr
grussili
Mittwoch, 7. April 2010
Mit Caro bei Gnanamuthu
So bekommt ihr hald “nur” einen Bericht. Ich versuch einfach mal ein bischen zusammenzufassen,w as in letzter Zeit so los war.
Letzes Wochenende, also das Wochenende vor Ostern war ich mit Caro, einer anderen Freiwilligen, einen Katholischen Priester besuchen. Gnanamuthu war selbst so vie lich weiss fuenf Jahre in italien und immer wieder in Deutschland um seinen Doktor zu machen. Ueber eine Cousine meines Vaters (glaub ich zumindest =) kam der Kontakt zu stande. Das Wochenende war total schoen, wir wurden echt verwoehnt. Gnanamuthus Gemeinde liegt in den Bergen am Westlichen Rand Tamil Nadus. Da ist es sooooo gruen und es gibt viel mehr Wasser und Pflanzen. Echt wie im Paradies. Am ersten Abend warn wir eine Bruecke anschauen. Diese Transportiert Wasser, sofern es denn Regnet, von einem berg zum anderen und ist laut Caros Reisefuehrer die hoechste Haengebruecke asien…auch wenn da nicht viel gehangen hat=) Die aussicht war echt der Hammer!! So weit das Auge reicht nur berge mit Urwald bedeckt und unten lief ein richtig paradiesischer Fluss entlang mit Steinen und so stufen…eeeeecht unbeschreiblich schoen!! Auch die bilder koennen das nicht wiedergeben!
Die nacht verbrachten wir in einem Hotel…fuer 3 Euro die nacht war das echt total ok =)
Am naechsten Tag war dann Palmsonntag, weswegen wir eigentlich eingeladen waren. Um 7 uhr ging eine Prozession los. Von einer Kirche zur anderen. Mit ca. 150 Leuten eine Stunde durch die Doerfer die mitten von Palmen und bananenheinen lagen. Die Kirche und auch die Wegesraender waren mit Palmwedeln geschmueckt und auch jeder Pozessionsteilnehmer hatte einen richtigen Palmwedel…nicht so ein Buchsimitat wie in Deutschland ;-)
Natuerlich ging das alles nicht leise von statten, wie denn auch, wir sind schliesslich in Indien. Es gab einen kleinen Laster auf dessen Ladeflaeche war der chor mit Keyboard untergebracht. Der zweite kleinlaster war durch Kabel mit dem ersten verbunden und hatte vier riesige Boxen geladen, durch die die Umgebung mit mehr oder weniger schooner Musik beschallt wurde.
Anschliessend gabs dann einen Gottesdienst. Und ich sag euch es war soooo schoen, mal wieder in einem Gottesdienst zu sitzen in dem nicht alles anders und fremd ist!! Das ist echt genial, dass in der Katholischen kirche die ablaeufe und was gesagt wird weltweit einheitlich sind. Klar es war auf Tamil, aber ich hab so manches wiedererkannt und allein das wissen darum hat mich mich echt wohl fuehlen lassen und irgendwie konnt ich mich endlich mal auf n Gottesdienst so richtig einlassen. Das hat mir wirklich gut getan!!
Spaeter am Vormittag gings dann noch mit Gnanamuthu und einem anderen Pfarrer zu einem Staudamm (jetzt weiss Caro auch endlich warum ihr Fluesschen kein Wasser mehr hat, der war naemlich wegen wassermangel geschlossen). Auch da war es wieder shcoen und total gruen und Ruhig und Natur und und und…uuuuund wir haben einen Elefanten getroffen. Der war zwar arbeitstier, aber nciht angekettet und hat da palmblaetter gemampft. Leider war der weg zum see gesperrt und wir konnten nicht baden. Die beiden Pfarrer wollten kurzerhand mit uns zu den Wasserfaellen fahren, wo wir letztes mal schon waren, als ich Caros stele besucht hab. Auf dem Weg dorthin kamen wir aber an einem kleineren Stausee vorbei, der nicht abgeriegelt war…Mangels wechselklamotten wollten Caro und ich eigentlich nur unsere Beine reinheben…aber weit gefehlt, Gnanamuthu hat einfach ne Wasserschlacht mit uns angefangen und am Ende sind wir dann einfach schwimmen gegangen…trocknet ja innerhalb 10 Minuten wieder…is s dann nicht, aber fast=)
Nach einem leckeren Essen und einem kleinen Mittagsschlaf wurden wir von den beiden mit dem Auto zu Caros stelle gebracht, wo noch eine nacht blieb und morgens wieder gen Heimat fuhr…(wir haben unsgaaaanz leckeres kartoffelsalat gemacht=)
Es gaebe noch sehr viel zu erzaehlen, von Langen und manchmal nervenaufreibenden Einkaufstagen, von Ostern in Indien mit Osternestersuche und zwei lieben Besuchern, von den Urlaubsplaenen, von meinem neuen Arbeitsplan und von viiiieelen dingen die mich immer wieder beschaeftigen aber dann so schnell wieder aus meinem gedaechtnis verschwinden (und ich bin zu faul zum tagebuch schreiben….)…aber da es schon nach neun ist und die glaub abschliesen wollen werde ich jetzt auf mein zimmer gehen, vielleicht finde ich ja demnaechst nochmal zeit zum schreiben, auch wenn es dann wahrscheinlich neues zu berichten gibt.
Samstag, 27. März 2010
Urlaub VI - Cochin
Urlaub II - Varkala 2
Zu Besuch bei Caro und Sophie
Samstag, 20. März 2010
AAAAAAh Panik!!!!!!
ps: falls es einen naechsten Blogeintrag von mir geben wird wisst ihr dass ich diesen abend ueberlebt habe!!
Mittwoch, 17. März 2010
Honeyhoneyhoney
Frischer Honig..ich sag euch, das ist was leckeres. Leider mussten die armen Bienen dafuer sterben...die ham mit auch echt leid getan. Erst wurden sie verbrannt, bzw. ausgeraeuchert und dann wurde ihnen ihre Wabe entrissen. Aber so direkt neben dem Kindergarten war das eh nicht so geschickt zu bauen, auch wenn die Kinder hier echt haerter im Nehmen sind als in Deutschland.und wieder keine Urlaubsbilder
Eigentlich waere ich naemlich am Montag fuer zwei Tage zu Pauline, Felix und Sophie nach Sagiyapuram gefahren. Davor musste ich noch zur Polizei, um meine Registrierung voranzutreiben. Der Polizist der am Samstag och meinte, er waere auf jeden Fall am Montag da war dann doch ausserhalb und vertroestete uns auf Dienstag...nach mehreren Anrufen am Dienstag meinte er er melde sich wenn er Zeit habe..joa , und seit dem warten wir. Und ich konnte nicht fahren. Darauf hatte ich mich aber echt gefreut...nunja, so lern ich schon mit Enttaeuschungen umzugehen. Zur Zeit faellts mir etwas schwer, immer nur im Center rumzuhocken und nichts anderes zu sehen. Ich vermisse es abends mal mit ein paar Freunden zusammenzuhocken und einfach nur zu labern, oder etwas zu unternehmen. Aber ich weiss ja, in 5,5 Monaten kann ich das wieder tun so oft ich will =)
Mittwoch, 10. März 2010
Jahresausflug des Bording homes
Offiziell gings um 5 Uhr morgens los…5 Uhr NST (Nagalapuram standard time) hiess dann im Endeffekt 7 Uhr. Aber naja, inzwischen hab ich
Und wohin gings? In einen grossen wasser/Freizeit Park in der Naehe von MAdurei.
Der war wirklich gross, mit ganz vielen verschiedenen Rutschen, wellenbecken und “wildwasser”rafting etc. Mittags gabs dann fuer alle Besucher des Parks
NAch dem Mittagessen gings nochmal kurz ins Wasser und dann Umziehen und ab zu den Dry games. Das warn so Volksfest Fahrgestelle. Richitg gut. Mit manchen bin ich aber nicht gefahren, die sahen einfach nicht sehr TUEV geprueft aus ;-)
Auch die Wassersachen warn stellenweise angerostet, hatten scharfe Kanten etc. echt erstaunlich, dass da nichts passiert ist.
Aber es war wirklich n schoener Tag und ich war sogar dankbar, dass man mit Klamotten schwimmen musste, so konnte ich nur im Gesicht und an den Armen Sonnenbrand bekommen=)
Abends gings dann noch nach Madurei zum Shoppen. Da ham sich natuerlich alle Maedels gleich ihren Haarspangenvorrat aufgefuellt. Im Bus wurde noch ein Mollywood (die Tamilische ausgabe von Bollywood, das M kommt von Madras) Film angeschaut und um halb Elf kamen wir dann Totmuede wieder in Nagalapuram an.



Freitag, 5. März 2010
Dienstag, 2. März 2010
Weekend
Letzten Freitag fuhr ich um 6.45 mit dem Bus los. Bzw. Es war so geplant, der Bus kam aber erst um 7.10, das ist hier aber normal. Wartezeit ist schon grosszuegig eingerechnet.
Nach 6 stuendiger Fahrt kam ich in Nagercoil an. Das ist eine groessere Stadt ganz im Suedwesten Tamil Nadus. Dort traf ich
Samstags fuhren wir mit den Kindern des Wardens (Aufseher) und einer Helferin zu einem nahegelegenen Wasserfall. Wasserfaelle sind irgendwie immer eine Touristenatraktion fuer indische Touristen, denen wird auch immer heilende Wirkung oder so zugeschrieben. Wir haben dann erst mal unter dem Wasserfall geduscht und unseren Nacken massieren lassen =). Nachher sind wir noch auf dem See mit den Kindern eine Runde Boot gefahren.
Sonntags warn wir erst im Gottesdienst und Mittags zu zwei Koechinen nach Hause eingeladen. Die eine lebt direkt am Fluss, die andere inmitten viiieeler Baeume. Total idyllisch. Es war schoen zu sehen, wie die wohnen und ihre Familien kennenzulernen. Wir warn natuerlich die Attraktion schlechthin. Sophia und Caro sind die ersten Freiwilligen ander Stelle und ich glaube nicht, dass sich da sonst Weisse hin verirren.
Die restliche Zeit ham wir gechillt, geschwaetzt, uns massiert oder mit den Kids verbracht.
Sophia verlaesst uns leider schon in ein paar Wochen, sehr schade. Aber es steht schon fest, dass ich Caro nochmal dort besuchen werde, es ist einfach zuuu schoen =)
Ps. Eigentlich haette ich jetzt auch endlich Urlaubsbilder zum reinstellen, aber der Sch…PC liesst die irgendwie nicht, bzw. Zerstueckelt die…
Samstag, 20. Februar 2010
Hellau und allaaf!!
Letzte Woche waren zwei Deutsche, eine ehemalige Freiwillige und ihr Partner, zu Besuch im Center. Samstags stellten wir fest, dass ja Montags Fasching ist und wir hier wohl nix mitbekommen werden =(
Also haben wir kurzehand beschlossen selbst eine kleine Faschingsfeier zu veranstalten.
Wir haben also Zutaten fuer Fastnetskuechle gekauft (Hefe und das Rezept hatte mit meine Mama irgendwann mal geschickt). Sonntags nach der Kirche haben wir dann aus vier Kg. Mehl Teig hergestellt, wir mussten ja ca. 100 Leute versorgen.
Mittags haben wir dann mit den Kindern Papier-Zeitungshuete gebastelt. Danach wurden diese und auch die Gesichter mit Wasserfarben bunt angemalt. Da kamen echt wunderschoene Gemaelde zustande. Am Ende artete es aber in eine Farbschlacht aus=)
Waehrendessen hatten Susanna und Michael mit ein paar Kids die Kuechle ausgebacken, diese wurden dann anschliessend an die Kinder, Trainees und Mitarbeiter verteilt.
Natuerlich hab ich ihnen auch ein bischen erzaehlt, wie bei uns so Fasching gefeiert wird und warum. Vorallem das mit dem Kravatten Abeschneiden am Altweiberfastnet hat sie ganz erstaunt. Dass das die Maenner einfach so mit sich machen lassen und niemand was sagt…hierarchie ist hier um einiges ausgepraegter als in Deutschland.
Es war ein total witziger und schoener Nachmittag, der glaub ich allen gefallen hat.
Dienstag, 26. Januar 2010
Republic day
Damits jetzt auch endlich mal wieder was neues von mir gibt erzaehl ich mal von dem “Laender-Nachmittag” , den ich heut mit den Magilchi illam Kids gemacht hab. Heut ist naemlich republic Day, deswegen war schulfrei.
Passend zum Tag hab ich gedacht erzaehl ich mal was ueber meine Republik. Schon letzten Monat hatte mit meine Mum gaaanz viel gesammelte Kalenderblaetter mit vielen tollen Bildern von Deutschland geschickt. Da hab ich dann ein paar rausgesucht und den Kindern gezeigt und ein bischen von Deutschland erzaehlt. Die ham ganz schoen grosse Augen gemacht und als sie hoerten, dass es bei uns gaaanz viele Obst und vorallem Apfelbaeume gibt, meinten sie, dass sie mitkommen wollen, wenn ich dann wieder heimflieg=)
Als meine Erzaehlungen beendet waren haben jeweils zwei Gruppen aus den Bildern Collagen gemacht. Da wurde ganz schoen geschnippelt und geklept.
Nun sollten sie sich gedanken machen, was sie denn mit Indien oder Tamil Nadu verbinden und was sie anderen gerne zeigen wuerden. Da kamen ganz schoen lange Listen zusammen und es ging echt schnell.
Als letztes sind dann Mary und ich jeweils mit einer Gruppe und einer Kamera bewaffnet durchs Dorf gelaufen.
ZUm Schluss gings noch
auf die Farm zum spielen.
Wenn ich es irgendwann schaffe, die Bilder von der neuen Center kamera auf den Computer zu uebertragen (das funkt irgendwie nicht), dann lass ich die alle entwickeln und die Kids koennen dann auch noch Indien-collagen machen.
Es war ein toller NAchmittag und hat glaub ich allen Spass gemacht!







