Dienstag, 15. Dezember 2009
Letzter Eintrag in diesem Jahr
Stichwort Urlaub: Ich freu mich ja soooooooooo auf die Zeit.
Davor heisst es aber noch tausend Weihnachtsfeiern zu feiern...naja bis jetzt war ich auf drei und ab dann hab ich geschwaenzt. Bis auf eine riesige am Samstag abend sind die naemlich immer ziemlich gleich und auf dauer ein bischen langweilig. Alle Kinder tanzen oder singen was vor (Laut und fuer mein Gefuehl sehr unweihnachtlich, aber es sind Weihnachtslieder!!!) und dann gibts noch ein oder zwei Krippenspiele.
Ich muss euch aber sagen, meine Adventszeit ist gerettet. Ich habe eine Mandarinenquelle entdeckt. Der Obststand in Nagalapuram. Warum ich das nicht vorher gemerkt habe? Ich habe die Mandarinen faelschlicherweise fuer grosse Limetten oder sehr gruene Zitronen gehalten...inzwischen sind sie aber schon sehr orange und schmecken auch wirklich mandarinisch gut (keine Ahnung, ob die gruen gepflueckt werden, echt nich).
Gerade bin ich mit Kasthuri, Steffi und Janet in einem Internet cafe in Kovilpatti. Bis vor einem Jahr musste man immer fuers Internet eine Stunde hierher fahren. Wir sind hierher gekommen, weil ganz viel ausgedruckt und eingescannt werden muss(und weil die Frist morgen um ist und im center um 4 immer der Strom ausfaellt), ums dann an die Kindernothilfe nach Deutschland zu schicken. Ich habe geholfen die Briefe der Kinder an die Unterstuetzer zu verienheitlichen und abzutippen. Echt krass, aus was fuer Verhaeltnissen viele der Kinder kommen. Viele haben keine Eltern mehr, oder werden aufgrund einer zweiten Heirat nicht mehr versorgt. Es gibt aber viele verschiedene Hintergruende.
Diese Woche bin ich dabei meinen Floetenklassenkids Stueckle fuer die Centerweihnachtsfeier am Sonntag beizubringen...leider klapts mal gar nicht, weil der unterschied zwischen einem kurzen und einem langen Ton einfach viel zu relativ ist. Das wird bestimmt lustig, am Sonntag.
Ja und am Montag morgen heisst es dann zu ganz vielen Tschuess sagen, die nach weihnachten nicht mehr im Center sein werden =(
Aber ich hab jetzt schon mit Steffi, einer Mitarbeiterin, ausgemacht, dass ich sie dann mal daheim bei ihr besuchen komm. Das waer echt voll super wenn das klapt. Mit der bin ich schon so was wie befreundet.
Mir sind noch ganz viele Sachen eingefallen, die ich in meinen "Alltag" post haette posten koennen. Z.B. autofahren oder Strassenhunde (der Centerhund hat erst heute ein totes Huhn angeschlept) oder "durch die Strasse laufen"
das verschieb ich aber aufs neue Jahr =)
Somit wuensch ich euch allen noch ne schoene Zeit bis s dann Weihnachtet. Rutscht gut!!
Gottes Segen sei mit euch!!
Freitag, 4. Dezember 2009
Da ich faul bin, und um nicht alles nochmal erzaehlen zu muessen, hab ich hier jetzt einfach mal n Teil von ner Mail kopiert. Der Empfaenger und ihr moegt mir verzeihen=)
Diesen Dienstag sind Kasthuri, meine Ansprechpartnerin, Heidi, eine andere Freiwillige und ihre Kinder, und ich zu mehreren Heimen gefahren um diese anzuschauen. Das erste war fuer geistig behinderte, das zweite fuer Taubstumme und das dritte fuer Blinde Kinder. Es war echt total interessant aber auch nicht ganz einfach. Da sind 50 geistig behinderte Kinder, die haben gerademal 5 Frauen, die sich um sie kuemmern. Und auch bei den anderen Heimen sah das nicht besser aus. Viele der Kinder waren schmutzig oder haben einfach nur da gesessen und vor sich hingeschaut. Ein Junge hat die ganze Zeit seinen Kopf gegen etwas geschlagen. Das tat schon irgendwie weh mitanzuschauen. Wie ich aber von den anderen Freiwilligen gehoert habe, die alle in Behinderteneinrichtungen sind, ist das aber “normal” hie
r, dass so wenige Erwachsene sich um so viele Kinder kuemmern. Wirklich schade, ich denke dadurch gehen viele Moeglichkeiten verloren und von optimaler Pflege kann da keine Rede sein. Abends warn wir dann noch die Familie der Gruenderin von meiner Einsatzztelle besuchen (sie selbst ist letztes Jahr gestorben). Da sind mir zum ersten mal so richtig die Klassenunterschiede aufgefallen. Schon allein das Haus: Drei Stoeckig und voll gut eingerichtet. Alle haben fliessend Englisch gesprochen. In der Familie gibts mehrere Lehrer und einen Ersteklasse Zanharzt, der seine Praxis im Haus hat. Die 10 jaehrige Tochter ist auf voll der noblen Privatschule und spricht auch schon perfekt Englisch. Sie hat mir Jahrbuecher gezeigt. Schon krass, die werden da richtig auf Erfolg getrimmt. Wenn ich mir da die Kinder hier anschaue, die gerade mal “what’s your name?” und” how are you?” fragen koennen. Die werden niemals die change haben wirklich aus ihrem Dorf rauszukommen und einen gescheiten Beruf zu lernen. Das fuehrt dazu, dass den Maedchen dann wiederum gar nichts anderes uebrig bleibt, als zu heiraten..ein ewiger Kreislauf.
Am Mittwoch sind wir dann noch zu Wasserfaellen gefahren. Fuer Hindus sind die heilig, deswegen reisen die da mit Bussen an um sich in denen zu waschen. Da ich durch den Regen eh schon druchnaesst war hab ich mich auch druntergestellt. Sc
hon voll kuhl, bin dann aber geflohen, als ich eine Schlange im Wasser entdeckt habe. Die anderen hats irgendwie nicht so gejuckt, dabei ist das echt nicht ungefaehrlich. Da gibts auch ganz viele Affen. Leider wars aber schon dunkel und die sind kurz nachdem wir gekommen sind alles schlafen gegangen (oder keine Ahnung, was Affen nachts machen).
Die zwei Tage warn echt total genial. Wir warn zweimal Pizza!! Essen und ich hab gemerkt, dass ich mich schon an das Scharfe gewoehnt habe, da ich mir noch von der scharfen sauce drueber geschuettet hab damits nach was schmeckt=)
Dienstag, 24. November 2009
Bilder die zweite
hier praesentiere ich euch die tollste, genialste und nettesteeeeee Indienfreiwilligengruppe die ich kenne =)Das ist echt toll, auch hier in Indien Freunde von daheim dabei zu haben. Hier ist es einfacher mal jemanden anzurufen und n bissl zu plaudern, oder gemeinsam in den Urlaub zu fahren (freu mich=)
Hier sind noch mal ein paar Trainees (ich muss mich auf Fotos mit denen immer um anderthalb Koepfe kleiner machen )

Das sind Revathi, die ich sehr mag und Juliett.
Und last but not least: Chellakani akka, die netteste und liebste Person ever!!Von Heidi und den Kindern setz ich keine Bilder rein, da ich nich weiss, ob das fuer Heidi ok ist. Aber mit denen mach ich gaanz viel und ist voll gut, hier auch noch n Westler zu haben ;-)
Bildle
Sooo, auf den Wunsch von Eva hin kommen hier jetzt mal ein paar Bilder von dern Personen, mit denen ich hier am meisten zu tun hab. Wobei s das eigentlich nicht gibt, weil ich mit allen mehr oder weniger viel schwetz.Das rechts sind Beola und Mary, meine Lieblings trainees =) Beola ist schon 32 aber voll lieb und nett und Mary ist auch voll nett, kann dazu noch Englisch, kann singen und bringt mir Sticken bei. Ist aber leider nur noch bis Weihnachten da =(
Das hier sind jetzt Dyana und Suganya. Die zwei koennen auch gut Englisch, also schwetz ich mit denen relativ viel. Aber nicht sooo viel. Die ham hald viel Arbeit.
Das ist Kasthuri. Die "Oberschwester" hier =)Mit ihr schwetz ich nach Heidi am meisten. Sie spricht perfekt Englisch und ist meine Ansprechpartnerin hier. Sie kuemmert sich um alles udn fragt auch immer, wie s mir geht etc.
Das ist Jeni, der Hund, wir vermuten aber dass er Tollwut hat, deswegen geht Heidi ihren Kindern jetzt erst mal Spritzen geben lassen (die sind nicht geimpft) und er wird wahrscheinlich auch gespritzt oder gekillt...der arme. Is voll der liebe, aber wird grad immer agressiver.
alltag
da meine Eltern es sich wuenschen versuche ich jetzt mal ueber ein paar “Typische” oder “alltaegliche” Dinge zu Berichten, achja, ich werd auch von mehreren Seiten immer wieder gefragt, was ich jetzt hier eigentlich genau mache, aber wenn ich das hier im Blogg schreib, kann ichs ja in meinem naechsten Rundbrief nicht mehr schreiben, weils dann schon die meisten wissen und was soll ich denn dann schreiben?
Ich werde euch also vorwarnen bei dem Teil ueber meine Arbeit, dann koennt ihr selber entscheiden, ob ihr es jetzt schon lest, oder erst im naechsten Rundbrief (mitte Dezember) =)
Ja..hm..alltaeglich, das is echt schwer..ich versuchs mal:
Morgens ess ich westlich, so gut es geht, habs mit indisch versucht, aber das geht morgens einfach nicht;-). Heidi und ich haben uns einen Toaster gekauft und so ess ich jetzt meistens Toastbrot mit Marmelade oder Nutella oder mach mit Wheat Dossei (k.a. wie man das schreibt), das ist wie Pfannkuchen, bestehend aus Weizenmehl, wasser und Salz(und fuer gaaaaanz besondere Tage hab ich mir Cornflakes,Haferflocken und Kaba gekauft...westliche Sachen sind hier aber extrem teuer). Mittags gibt Reis mit verschiedenen Saucen, manchmal Huehnchen oder Fisch, Gemuese, kartoffeln etc...das schmeckt eigentlich auch meistens echt gut, nur laeuft mir immer noch die Nase und traenen die Augen, wenns so scharf ist (was es eigentlich immer ist, ausser wenn fuer Michelle, die Tochter von Heide, extra gekocht wird). Aber es ist schon viel besser, als am Anfang!!!
Abends ess ich entweder nochmal Reis mit irgendwas, oder mach mir was extra, oder es gibt Chapatti (selbe zutaten wie Dossei nur viiiel weniger Wasser) mit Tomtatenzeugs(meistens mehr Zwiebeln als Tomaten, schmeckt aber sehr gut). Zweimal die Woche gibt es Theoretisch auch Milchreis, das hab ich aber erst einmal erlebt =)
Das Essen ist echt gut und es gibt irgendwie mehr Geschmacksrichtungen als Daheim hab ich so das Gefuehl. Werd auf jeden Fall versuchen so viel wie moeglich zu lernen, um dann auch in Deutschland fuer Neugierige kochen zu koennen.
Trinken: fuer Westler mit empfindlichem Magen steht in der kleinen Kueche immer ein 20 Liter Kanister Wasser bereit. Wenn der leer ist suche ich oder Heide Sophia, die dann im “American Shop” anruft. Von dort kommt dann ein Mann und bringt auf seinem Fahrrad einen neuen Kanister mit Mineral Water.
Alle anderen trinken Regenwasser, das vom Dach runterlauft (flaches Dach) und unter der Erde gesammelt wird. Bis vor ein paar Jahren wurde noch das Grundwasser verwendet, das ist jetzt aber salzig (ich denke, dass es vom Meer her reindrueckt, sind hier ja auf ca. 0 m ueber NN)
da komm ich auch schon zum naechsten punkt
Wasse/Duschen/Waeschewaschen: Es gibt einen Wasserbehaelter, der mit Grundwasser vollgepumt wird. Wenn der Pegel darin hoch genug ist hab ich fliessend Wasser auf meinem Zimmer(mittags sogar warm Wasser). Ich habe zwei Wasserhaehne, einen in der “Dusche” und einen neben dem Klo. Morgens, nachdem sich alle gewaschen haben, ist der Pegel meistens zu niedrig. Das heisst, ich fuelle schon abends meine Eimer. Aber Duschen tu ich eh meistens Abends, da is dann dann egal. Die Menschen im Dorf haben keine Hauseigenen Wasseranschluesse, jedenfalls die meisten nicht. Es gibt oeffentliche Wasserhaehne, wo so viel ich weiss auch Trinkbares Wasser rauskommt. Jeden Abend fuellen die Frauen dann hunderte von Behaeltern und transportieren diese Heim. Ich war aber auch bei Wasserspeichern, die wegen der ausbleibenden Regenzeit total trocken waren.
In meiner Dusche habe ich einen Eimer und einen Schoepfbecher (so ein ein Liter dings). Mit dem schoepf ich dann das Wasser ueber
Der Wasserablauf besteht aus einem Loch am
Waeschewaschen passiert von Hand. Am Anfang war ich sehr fleissig und hab fast jeden Tag gewaschen, das hat jetzt etwas nachgelassen. Somit muss ich immer einiges auf einmal waschen, was viel Zeit in Anspruch nimmt. So n tolles Waschbrett hab ich eigentlich nicht. Und es ist fast unmoeglich irgendwelche hartnaeckigen Flecken aus den Klamotten zu bekommen. Eine Hose sieht jetzt schon voll bloed aus, weil da Granatapfelsaft draufgetropft is...nunja. Wenn die Sonne scheint trocknet alles echt schnell..wenn nicht, kann das schon mal ne ganze Weile dauern. Als es jetzt erst ne Weile so viel geregnet hat und es so feucht war, hats einmal mehrere Tage gebraucht und war immer noch so komisch untrocken. Der Geruch der Klamotten wird dadurch auch nicht unbedingt besser...
Aber bald ist ja die Regenzeit vorbei und es wird “schoen” heiss*hust*
Klo: Wo die Ergebnisse eines Kloganges hingelangen wisst ihr ja jetzt schon =D. In meinem Zimmer hab ich eine Western Toilet, echt gut. Zum Runterzpuelen fuelle ich den Eimer neben dem Klo mit Wasser und schuette so schnell und viel hinein, dass es nicht ueberschwapt, aber trotzdem verschwindet (nicht ganz so einfach =). Das Klopapier darf ich nicht ins Klo werfen. Ich sammel es in einer Plastiktuete und verbrenne es regelmaessig. Daran hab ich
Die anderen hier im Center haben indian Toilets. Das ist wie franzoesische Klos glaub ich. Alles wird in der Hocke verrichtet.
Die Menschen in den Doerfen benutzen meistens die Strassenraender als Toiletten, was ziemlich eklig sein kann und beim Laufen muss man IMMER aufpassen, wo man hintritt. Es gibt aber von der Regierung ein Toilettenbau-projekt. Fuer jede fertige Toilette bekommt der Besitzer 2000 Rupien.
Regen: Nachdem die Regenzeit mit Verspaetung endlich Mitte November eingesetzt hat, regnet es hier so ca. jeden Tag (zwischendrinn mal zwei Tage nicht). Manchmal den ganzen Tag so nieselregen, aber oft ist morgens strahlender Sonnenschein und Mittags ist es dann von einer Minute auf die andere stockduster und es faengt an zu schuetten (so hab ich mir den Monsun auch vorgestellt=). Hier freuen sich eigentlich alle ueber den Regen. In mein Zimmer regnet es, wenn der Wind unguenstig steht, leider rein. Aber ansonsten mag ich den Regen auch.
Und jetzt ist grad alles so wundervoll gruen.
Schlafen: In meinem Zimmer hab ich ein Bett, mit Matraze (seehr duenn, aber nicht unbequem) und Moskitonetz. Darin leg ich
Auch der Staff und die Trainees haben ihre Raeume (immer ein paar zusammen) wuerden aber nie auf die Idee kommen, alleine in einem Raum zu schlafen. Somit schlafen alle in zwei Raeumen, in denen Tagsueber Unterricht stattfindet, oder die als Aufenthaltsraeume dienen. Achja, sie schlafen auf so Strohmatten.
Zur Zeit ist es ganz witzig, da sich abends viele Strickjacken und so gestrickte Kopfwaermer (etwas zwischen Kopftuch und Muetze) anziehen, damit sie nachts nicht frieren. Sieht echt witzig aus, da alle in Saris schlafen. Die kombination machts =)
Tiere: Das meiste was ich hier zu Gesicht bekomme sind Insekten, richtig komische, manchmal auch ziemlich grosse gibt es da. Ich hatte einmal einen Nachtfalter auf meinem Schlueselloch sitzen, da bin ich richtig erschrocken, der war so gross wie ein Spatz.
Ganz viele Strassenhunde gibt es hier, Katzen dafuer fast keine. Es gibt viele Streifenhoernchen, die ueberall rumrennen. Wenn wir auf ein Dorf rausfahren seh ich immer ganz viele Fauen (pfauen?, Peakocks hald =), auf den Feldern. Das find ich immer sehr faszinierend. Hier in Nagalapuram laufen ganz viele schwarze Schweine rum, mega viele Huehner, meistens mit Kueken, Truthaehne (oder aehnlich) und Ziegen und Schafe. kuehe gibt es relativ wenig. Da haette ich mehr erwartet. Aber man sieht schon oefters mal einen Ochsenkarren vorbeiziehen. Einer Schlange bin ich zum Glueck noch nicht so richtig begegnet, nur als wir mal mit dem Auto gefahren sind, ist erst eine vor uns ueber die Strasse und dann haben wir gesehen, wie ein Adler mit einer gekaempft hat. Sehr faszinierend!!
Energie: Theoretisch gibt es hier Elektrischen Strom. Aber seeehr oft ist Stromausfall. Also eigentlich jeden Tag ein paar Stunden. Meistens so ab 14.00 -18.00 Uhr. Aber auch davor und danach ist immer mal wieder die Energie weg. Manchmal auch den ganzen Tag. Anscheinend ist das organisiert, und es steht in der Zeitung, wo an welchem Tag kein Strom durch die Leitung geht...aber ich hab das Gefuehl dass das nicht so ganz stimmt =)
Laeden:
Es ist so, dass man an einer Theke steht, sagt was man will und dann eine Auswahl, oder auch nur das Gewuenschte, gezeigt bekommt. Das heisst, man kann nicht durch den Laden schlaendern und mal einfach so schauen...echt schade.
Klamotten kaufen ist auch ganz witzig. Da sagt man was man will (Sari, oder Junida oder so) und bekommt dann tausende von Exemparen vor sich ausgebreitet. Da heisst es dann seeehr schnell gucken und sich irgendwie entscheiden. Bei Saris muss man dann noch Blusenmaterial kaufen und bei Junidats kauft man nur das Material und gibt es dann zum Schneider.
hm...jetzt faellt mir grad kein Stichwort mehr ein, das ich irgendwie beschreiben koennte. Wer was wissen will, schreibt mir einfach, dann versuch ich das auch noch zu beschreiben.
So also dann komm ich jetzt zu dem Teil mit Arbeit und Tagesablauf und so. ACHTUNG!!ACHTUNG!! Fuer alle Rundbrief Leser...aber hier wirds vielleicht doch n bissl ausfuehrlicher...
erst mal zu meinem grundsaetzlichen Tagesablauf (variabel):
Morgens um 6 uhr ist der erste Prayer, ca. 20 Minuten, in der Kirche, danach ist Staff Prayer(10 Minuten). Um 9.30 gibts Fruehstueck, um 13.00 Lunch. Um 18.30 ist der Eveningprayer(manchmal 20 Minuten, manchmal eine Stunde), danach gibts Abendessen. Um 21.00 ist Staff Prayer(20 Minuten). Um 22. Uhr ist Nachtruhe...die wird aber meistens nicht eingehalten, ich bin dann aber meistens auf meinem Zimmer.
Sooo das ist so grundlegend, der taegliche Ablauf. Sonntags ist kein Morningprayer, dafuer von 9.00 bis 11. 00 Uhr GoDi.
Es sieht jetzt so aus, dass ich nur drei mal die Woche(Di/Do/Sa) in den morningprayer geh. Denn dann habe ich danach Exercise mit den Bordinghome Children. Das sind 10 Minuten morgengymnastik. An den anderen Morgen lieg ich faul im Bett=)
Nach dem Prayer geh ich wieder ins Bett und schlaf bis zum Fruehstueck.
Grunsaetzlich geh ich vormittags zwei mal die Woche ins Daycare centre (Kindergarten) und einmal die Woche zu den Elder People. Mittags hab ich dann an zwei Nachmittagen jeweils drei Stunden Guitar class (immer 6 Trainees jeweils ne halbe Stunde) und dreimal Fluitclass (4 Gruppen, drei davon 2 mal die Woche eine nur einmal (die haben schon bei der letzten Freiwilligen gelernt)). Dazu kommt ab naechster Woche eine Gruppe von Kids, mit denen ich was kreatives mach und Sonntags eine Stunde Singen mit den trainees. Ausserdem geh ich noch Mittwochs mit Heidi ins Tution centre (nach schlu betreuung) und Donnerstag will ich schon seit ich hier bin bei der Playtime der Trainees mitmachen, aber entweder es regnet oder es kam was anderes dazwischen.
Der Plan sagt eh nicht viel aus, weil immer irgendwas ausfaellt, oder sich aendert, oder dazu kommt. Diese Woche geh ich zum Beispiel drei mal zu den Elders, weil die Mitarbeiterin nicht da is und hab weniger Giutar class, weil die meisten Trainees Examen haben.
Hier mal ne Uebersicht:
| | Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | Samstag | Sonntag |
| Morgens | | Exercise | | Exercise | | Exercise | |
| Vormittags | Elders | Daycare | | Daycare | | | Service |
| Nachmittags | | | Guitar Class | | Guitar Class | | Chor |
| Abends(ab17.00) | Gruppe | Fluitclass | Tuition | Playtime | Fluit class | Fluit class | |
In meiner Freizeit les ich ganz viel (hier sind gaanz viele Buecher, von den anderen Freiwilligen) und lerne Sticken, was eigentlich echt kuhl is. Abends sitz ich meistens bei den Trainees, die auch immer Sticken oder lernen.
Mittags geh ich manchmal in die Naehklasse und Stick dort ein bischen. Mary, eine der Trainees, und die einzige die Englisch spricht, ist meine persoenliche Lehrerin.
Manchmal geh ich auch mit Heidi oder allein in die “Town” um was einzukaufen.
sooo, das wars jetzt mal zu den allgemeinen Sachen. Wie gesagt, schreibt mir, wenn ihr noch was wissen wollt.
Sonntag, 15. November 2009
sooo, jetzt hoert ihr von mir auch mal wieder was Neues, auch wenn es gar nicht so viel zu berichten gibt, da ich die letzten 1,5 Wochen so ziemlich im Bett oder mit Nichtstun verbracht habe. Damit ihr
Nunja, vielleicht wurde mir die Zeit aber auch geschenkt um so richtig energie und den Willen zu sammeln hier mal so richtig durchzustarten.
Ab morgen moecht ich versuchen hier wieder mal aktiv zu werden. Bin mal gespannt, was bei rauskommt.
Das schlimme am Kranksein hier ist, dass man nie weiss, was man hat. Gippe Symptome koennen hier auch Malaria oder sonst was bedeuten...natuerlich hab ich erst mal einen Tag in Panik verbracht, bis
Bevor ich krank wurde warn wir auf einer Konferenz der Kindernothilfepartner in Indien. Es ging um Kinderrechte in Bezug auf Klimaschutz. Das ist hier dieses Jahr irgendwie ein Aktionsjahr von der Kindernothilfe zu diesem Thema. Der Tag war von Kindern fuer Kindern. Wir sind mit ca. 20 Kids angereist, von denen manche noch nie zuvor Zug gefahren sind. Natuerlich war das fuer die ein richtiges Abenteuer.
Den ganzen Tag war dann Programm und jeder hat eine bedruckte Tasche bekommen, mit umweltfreundlichem Kinderbrei, wasser, einer Muetze und einem dicken Infoheft zum Thema.
Der Tag an sich und die Zwei Tage reise drummrum warene schon schoen. Aber auch langweilig. Die meisten der Kinder hab ich noch nie vorher gesehen, oder hoechstens einmal. Das heisst, ich hab hald nicht wirklich was mit den zu tun gehabt und auch das Programm war seeehr langwierig. Den halben Tag wurden Reden geschwungen...natuerlich auf Tamil. Zum Mittagessen sind Heidi, ihre Kids und ich dann in ein grosses Einkaufszentrum abgehauen und haben bei Pizzahut zu Mittag gegessen. ich sag euch, das war toll. ich hab vor dem Teller gesessen und nur gestrahlt. Leider war die Pizza dann viel zu klein und fuer indische Verhaeltnisse auch total ueberteuert, aber es war trotzdem toll, mal wieder etwas “normales” zwischen die Zaehne zu bekommen ;-)
Auf der Zugfahrt zurueck hab ich ein paar Studentinnen kennengelernt, das war echt nett. Und dann hab ich
Ich glaub ich muss naechstes jahr noch ein paar mal Urlaub machen, um alles zu sehen, was ich sehen will.
An Weihnachten gehts erst mal fuer zwei Wochen mit den anderen Freiwilligen von
Hm...das wars jetzt auch mal wieder von mir, genug gelabert =) werd wieder schreiben, wenn es was interessantes zu berichten gibt ;-)
Hoffe euch gehts allen gut im kalten Deutschland (hier regnet es jetzt uebrigens auch die ganze Zeit, ziemlich eklig, aber besser als zuuu warm =)
Ich geh jetzt Film gucken, mit den Trainees. Das duerfen die jeden Sonntag. Immer total die ueberzogenen Christlichen propaganda Filme, was anderes wird hier nicht gezeiigt. Aber so ist es schon nicht so schwierig, herauszufinden, um was es geht=)
Dienstag, 10. November 2009
Bilder
sodele, nachdem jetzt endlich der USB anschluss wieder funkt kommen hier mal n paar Bilder:
1:Schnee....(sehr salziger schnee;-)
2:Schlange..aaaah, und da gabs auch noch 21 Babys
3:Die Ziegen sind auf der Farm und bekommen immer unsere Bananenschalen
4:Luftballon rumwerfen mit den elder Ladies ist sehr witzig!
5: Cocktail auf Indisch, schmeckt echt gut so frischer Kokosnusssaft
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Sprichwoertlich
Diese Woche habe ich bis zum Hals in der Scheisse gestanden…naja, vielleicht auch nur bis zum Knie. Und gestanden bin ich auch nicht, vielmehr gehangen und auch nur ganz kurz…wie es dazu kam?
Ich habe Waesche gewaschen. Und zwar viel Waesche. Und fuer viel Waesche gibt es einen Waschplatz hinter dem Haus, der nur selten benutzt wird. Um von der Waescheleine zum Wasserhahn zu gelangen muss man ueber die Zisterne (da wo das gesammelt wird, was die Menschen ins Klo reintun) laufen. Diese wurde schon seit drei Jahren nicht mehr geleert, ist also ziemlich voll. Jedenfalls bin ich da ganz unschuldig drueber gelaufen und es ist auch nicht passiert. Nur beim letzten Sari hab ich mein Bein dann wohl etwas schwungvoller aufgesetzt und merke nur noch, wie der Boden unter mir wegsackt. Ich wusste nicht, dass sich diese Zisterne genau da befindet, hab s aber dann ziemlich schnell kapiert und muss euch sagen,d as war echt eklig. Und dann konnte ich nicht mal meine Klamotten ausziehen, da ich
Im nachhinein habe ich erfahren, dass sie das schon letzte woche reparieren wollten, es aber aufgrund eines besuches aufgeschoben haben.
Und, dass ich grosses Glueck hatte, oder in Chellakani akkas worten: Gottes Gnade war und ist mit mir.
Das Ding ist naemlich ziemlich tief. Und wenn ich richtig reingefallen werde koennte ich jetzt nicht ueber die ganze Geschichte lachen, so wie ich es jetzt tue, sondern wuerde so langsam vor mich hingammeln (eeeeklige vorstellung).
Ich kann euch aber versichern, dass der Gestank nach einer ausgiebingen Dusche mit viiiiel Duschgel und seife wieder verschwunden ist =)
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Wieder erreichbar
Da sag nochmal einer, in Indien braeuchte alles mehr Zeit!!!
Was wirklich interessantes hab ich gerade nicht zu erzaehlen. Wenn du/sie also keine Lust auf rumgelaber hast, einfach nicht weiterlesen.
Am Wochenende bin ich doch vor der Musik geflohen. Das Wochenende war echt super. Wir waren Samstags zu der Koechin eingeladen, wie ich schon geschrieben habe. Das war wirklich interessant. Wir haben an einem ABend ca. die gesamte Familie kennengelernt, waren in drei verschiedenen Haeusern und sind gaanz viel gelaufen. Am ende gabs dann noch Essen. Irgendwie etwas ungemuetlich, da wir als die gaeste natuerlich zuerst bedient wurden und vor den Augen der anderen Essen durfen. Ich hab mich da nicht so wohl gefuehlt.
Aber ansonsten war der Abend echt schoen. Und mit viiiel Feuerwek verbunden. Die knaller sind hier uebrigens um einiges Lauter als die Deutschen. Und es wird weniger Ruecksicht genommen. Wir sind im endeffekt mit Ohropax rumgelaufen, weil es einfach viiiiel zu laut war. Und auch die Raketen sind hier schoener.
Allerdings sind die ganzen sachen auch nicht so ganz sicher, die Zuendschnuere gehn uebelst ab und man muss mit einem Hechtsprung fluechten, um nicht die volle Wucht abzubekommen =)
Sonntags sind wir dann in die Kirche, das war wunderbar. Zwar viel zu lang und wir haben nichts verstande. ABer ich weiss jetzt, dass es auch Musikalische und singfaehige Inder gibt ;-) Nach dem "gesang" hier hat sich das fuer mich wie ein Engelschor angehoert.
Mittags bin ich dann ganz alleine mit dem Bus heimgefahren, mit Umsteigen *stolz*. Das ist hier schon etwas groeseres. Die Busse sind alle in Tamilischer schrift beschriftet, ausserdem ist es nicht so einfach herauszufinden, wo man sich gerade befindet, um auszusteigen. Und dann muss man wieder jemanden finden, der einem sagen kann, bzw. eher zeigen kann, wo der richtige Bus ist. Und das alles ohne ein Wort zu verstehen. Allgemein sind die hier aber alle echt hilfsbereit. Auch wenn die Frauen bei denen ich gestanden hab, die ganze zeit (auf tamil) ueber mich geredet haben, das war etwas unangenehm.
War ganz stolz, als ich hier angekommen bin.
So das wars mal von meinem Wochenende.
Achso, an alle die mich wegen meinen Englischkenntnissen fragen: vorhin hab ich eine Mail geschrieben, an jemanden der Deutsch versteht und mitten im Satz hab ich ploetlich unbewusst ins englische gewechselt. Schon krank.
Zaehlen tu ich auch nur noch auf englisch.
Wusstet ihr, dass man vom Knien blaue flecken an den Knien bekommen kann? Und vom vielen schneidersitz sitzen blaue Knoechel?
Freitag, 16. Oktober 2009
Blitz und Festival
dieses Wochenende Dibali, das ist ein Hindu festival. Ihr wisst was das bedeutet: Musik.
Also bin ich zu zwei anderen Freiwilligen geflohen und geniesse hier zwei schoene tage mit Toast am abend !!!!
Die sind hier in der Feuerwerk hauptstatt und heute nacht muss das wohl richtig krass werden, aber auch gestern und heute den ganzen tag gehn die ganze zeit raketen und boeller in die Luft.
Wir sind heute abend zu der Koechin nach hause eingeladen um mit ihr gemeinsam dieses Fest zu feiern.
Warum genau das gefeiert wird, weiss ich aber nicht.
Freu mich, das so richtig mitzuerleben.
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Dauerbeschallung
Ich werde hier hin und wieder fuer mehrere Naechte und Tage Foltermethoden ausgesetzt!!! ;-)
Und zwar sieht das so aus:
Es gibt hier die Kirche, nur dreisig Meter vom Center entfernt und dann gibt es irgendwo noch einen Hindutempel oder so.
Im letzten Blog hab ich schon ein Foto vom Kirchturm gezeigt, mit den Lautsprechern an der Seite.
Aus diesen Lautsprechern kommt zu jeder Stunde eine Melodie und ein Bibelvers (Morgens um sechs kommt "Alle voegel sind schon da" ). Das kommt ca. in der Lautstaerke wie wenn man in einem Rockkonzert direkt vor den Boxen steht. Hin und wieder geht das auch ne Stunde lang so, mit Musik und Gesang (vom Band, also wenigstens musikalisch).
Die letzten zwei Naechte war ein Hindufestival. Das bedeutet: Musik die ganze Nacht und den ganzen Tag. Nun ist es aber so dass die Lautsprecher nicht nur auf den Temepl beschraenkt sind (der ist irgendwo am anderen Ende des Dorfes), nein, es sind ueberall Lautsprecher. Aus denen schallt dann die Musik, meistens total uebersteuert und einfach viiiiiieeeeel zu laut.
Ich hatte davon jetzt zwei Tage Kopfweh und konnte fast nicht schlafen.
Heide, die andere Freiwillige, hat gemeint, als sie die ersten Tage hier war, war ein Hindu UND ein Christliches Festival --> verschiedene Musik gleichzeitig. Ihr Sohn ist regelrecht zusammengebrochen, da Zwei Tage und Naechte Dauerbeschallung wirklich hart ist und es wirklich unmoeglich ist zu schlafen.
Die Mitarbeiter hier finden das alles gar nciht so schlimm, ich glaube die merken die Musik gar nicht. Ich glaube aber auch, dass es in unseren Zimmern extrem lauter sind, da diese im ersten Stock sind und wir somit die Musik von ueberallher abbekommen.
Ich hab gefragt, ob da keiner was sagt, sich beschwert oder so. Schliesslich ist das ja Lebenskontrolle. Man kann wirklich nichts anderes Denken und auch der Schlaf wird einem entzogen. Aber irgendwie hat mich keiner verstanden, als ich gemeint habe, dass da in Deutschland schon laengst die Polizei gekommen waere, vielleicht empfinden das die Menschen hier anders, keine Ahnung.
Nja, man muss auch das Positive sehen:
ich hab mich noch nie so sehr ueber Stromausfaelle gefreut (die gibt es hier zum glueck sehr oft)
Vorgestern abend war die Musik gar nicht so schlecht ( sogar mit e-gitarren solo =)
Ich weiss jetzt dass ich die Hindu musik mehr mag als die Christliche (den Text versteh ich ja bei keinem von beidem)
Und das allerbeste: Seit gestern abend um elf Uhr ist das Festival vorbei!!!!
...Mal sehen wann das naechtse kommt...
Mittwoch, 30. September 2009
Bilder
Montag, 28. September 2009
die erste Woche rum
Heute hab ich der ersten haelfte (6 Stueck) der Trainees das erste mal Gitarren unterricht gegeben...kein Plan obs was wird, wenn se ueben dann schon, aber mit einer Gitarre ist das hald schwer. Am Freitag ist die zweite haelfte dran.
Heut morgen war ich im Daycarecenter, was irgendwie sehr deprimierend ist. Die Kindergaertnerin ist glaub ich total ueberfordert. Sie schreit die ganze Zeit rum und schlaegt die Kinder mal staerker mal weniger stark mit nem Stock oder der Hand. Kasthuri (die Leiterin hier) hat ihr das auch schon verboten, aber heute war es noch schlimmer als sonst. Ich habe aber mit Kasthuri gesprochen und sie geht morgen nochmal hin und spricht mit der kindergaertnerin(wenn ich was sage ist das leider immer nur seehr uneffizient).
Das Problem ist glaube ich, dass Sara (die Kindergaertnerin) keinerlei ausbildung hat und oft einfach nicht weiss, was sie machen soll und von 20 Kindern natuerlich total gestresst ist. Auch sind die Moeglichkeiten hier im Gegensatz zu einem deutschen Kindergarten viel geringer. Es gibt keine tische oder Stuehle, nur ein Packen Wachsmalstifte (das heisst,d ie Kinder muessen im "Akkord" malen) und viel Spielsachen gibt es auch nicht. Ausserdem sind die Kinder total unterschiedlich im alter.
Leider faellt es auch mich noch sehr schwer, mich dort einzubringen, da Sara nur seeehr wenig Englisch spricht und die Kinder kein Wort verstehen.
Ich versuch hald immer n bisschen ausgleich zu dem ganzen geschrei zu sein. Das merken die Kinder glaub ich auch.
Heute habe ich auch endlich eine Indische Sim-card fuer mein Handz bekommen (Kasthuri hat sie unter ihren ganzen sachen gefunden, die ist noch von irgendeiner frueheren Freiwilligen uebrig gewesen). Somit kann ich jetzt auch bald zuhause anrufen!!! Ich freu mich total. Leider ist das Guthaben da drauf abgelaufen oder so und es dauert noch, bis es geregelt ist, dass das dann alles funktioniert.
Am Sonntag hab ich hier den ersten Gottesdienst miterlebt. Um 5.30 !!!! Normal ist der aber spaeter.
Dank Kasthuris parallel Uebersetzung hab ich sogar verstanden um was es in der Predigt ging (der Gottesdienst ist auf Tamil...und soweit reicht das was ich bisher gelernt habe noch nicht ;-)
Wuensch euch allen ne schoene und gesegnete Zeit
Mittwoch, 23. September 2009
Women worker's training centre
Leider musste sie aber gleich am Abend wieder weg, da in einem Projekt in einem anderen Dorf ein Mitarbeiter ausgefallen ist und da jetzt nur noch unerfahrene Mitarbeiter sind. Sie muss da leider bis Freitag bleiben, also kann sie erst am Samstag mit mir meine Aufgaben besprechen...das finde ich einerseits sehr schade, da ich glaube, dass es mir helfen wuerde hier feste Aufgaben zu haben um reinzukommen, gerade schhwimme ich naemlich noch ziemlich und fuehle mich noch nicht so richtig angekommen (ist ja auch klar, am zweiten tag), andererseits ist es vielleicht auch gut, dass ich nicht gleich voll einsteig, so kann ich mich erst mal an die Menschen und die Ablaeufe hier gewoehnen.
Ich blick hier echt noch gar nichts. Da sind so viele Menschen und jeder hat was zu tun, aber was weissich nicht. Zum Beispiel schaffe ich es nicht herauszufinden, wer fuers Kochen zustaendig ist, sonst wuerde ich mich ja anbieten zu helfen, aber das sind immer so viele verschiedene und irgendwie steht immer etwas auf dem tisch, aber nie zu festen zeiten...hm, da komm ich bestimmt auch noch dahinter, das hat bestimmt seine versteckte Ordnung.
Auch die ganzen Namen sind sooo kompliziert sag ich euch. Sehr viele haben Europaeische Namen das geht, aber die ganzen tamilischen Namen kann ich mir kein stueck merken, aber ich will auch nicht immer nachfragen. Hoffentlich muss ich jetzt nicht alle ein Jahr mit "du" und "he sie da" etc. ansprechen, weil ich die Namen nicht kann =)
Mein Zimmer ist sehr schoen und gross, aber im Dezember kommt noch eine Freiwillige aus Korea, die sich dann mit mir ein Zimmer teilen wird.
Zur Zeit ist noch eine Daenin mit ihren zwei Kindern da. Sie ist Sozial arbeiterin und macht hier sowas wie ihr Anerkennungspraktikum oder so. Die bleiben noch bis ende Dezember. Ich war echt froh, als ich hoerte, dass die da sind, da mir das schon hilft, zu wissen, dass noch ein "westler" da ist.
Heute morgen war ich im Daycarecentre, das ist ein Kindergarten und in der Altengruppe. Das waren sehr krasse erfahrungen. Der Kindergarten war sehr krass, da die Leiterin sehr hart mit den Kindern umspringt (Heidi,die daenin, hat das auch schon zu sr. Kasthuri gesagt, aber immer wenn die dann schaut passiert natuerlich nichts). Im zweiten Daycarecentre ist es aber laut heidi entspannter.
Die Altengruppe ist echt kuhl, das sind so ca. 7 alte Frauen, die sich jeden Tag treffen und eine Mitarbeiterin macht mit denen Programm. Die sind besser als ich im Memorz spielen!!! Deprimierend sag ich euch, wo ich da doch immer so gut war ;-)
Und was noch toll ist, ich kann hier so oft ins Internet wie ich will. Muss hald am Ende zahlen.
Also werdet ihr ganz oft von mir hoeren=)
sodele, dann werd ich mal schauen, was ich so als naechstes tun kann.
Es ist schon Dunkel (19.00 Uhr) und die Schanken pisaken mich seeeehr (trotz autan)
achja, ich vermiss euch und ein Jahr kommt mir doch recht lang vor....
seid gesegnet und von mir umarmt
Samstag, 19. September 2009
Erste Erfahrungen die zweite
Es gibt soooo viel zu erzaehlen und ich bin erst vier Tage hier. Aber ich muss mich beschraenken, denn in einer viertel Stunde ist Tea-time (Mein Bauch ist ganz augeblaeht von dem vielen Essen).
Eine meiner "ersten Erfahrungen" war das Zugfahren heut morgen.
Wir mussten um 5 Uhr von dem CCCYC Zentrum los zum Bahnhof, um 6.00 Uhr ging dann unser Zug richtung Chennai, wo wir die naechsten drei Tage in der Zentrale der Church of south India (CSI) verbringen werden ( hier ist es viiiiel heisser als in Bangalore, dafuer sind die Zimmer aber luxerioeser =). Zur Zeit fuehl ich mich noch richtig wie ein Tourist, wir machen viel Sightseeing und sind ja auch noch in der Gruppe...natuerlich wird alles neue und interessante sofort fotografiert...nunja, eigentlich wollt ich ja uebers Zugfahren schreiben, das war naemlich wirklich kuhl.
Der Zug war bis auf den letzten Platz belegt, alles reservierte Plaetze, spontan geht hier glaub ich gar nichts. Kurz nach Start gab es dann einen kleinen Snag (2 Biskuits, Bonbons und Kaffe), jeder bekam auch einen Liter Wasser, um 8 Uhr gab es dann Fruehstueck, bestehend aus Toastbrot (ungetostet), Jam, Butter und einem Omelette(Eher Salzig mit Zwiebeln drinne und scharf) dazu vier Pommen uns Erbsen. Das war wirklich lecker und es hat Spass gemacht, im Zug ein richtiges Essen serviert zu bekommen. Spaeter gab es dann nochmal Kaffe und Apfelsaft.
Achja, eine Zeitung gabs auch noch. Und das war alles im Ticket enthalten.
Ich glaube die Tickets warn auch nicht ganz billig, da wir einen klimatisierten Wagen hatten (ich hab gefrohren).
Das ist eh voll krass, draussen schwitzt man und drinnen friert man aufgrund der Klimaanlage.
Ich muss sagen, bis jetzt bin ich nur Positiv ueberrascht von den "Indern", also von denen die ich Kennengelernt habe. Natuerlich sind das gebildete Menschen, die sich auf uns eingestellt haben. Aber es ist wirklich alles voll gut Organisiert und sie gehen so toll auf uns "Westler" ein. Total bewundernswert.
Gestern warn wir noch mit der Frau von David (ein Mitarbeiter im CCCYC) Klamotten kaufen. Das hat total SPass gemacht, und sie hat uns gezeigt auf was wir achten soollen. Mit Josua (ein andere Mitarbeiter) warn wir auch einkaufen, ich finde es wirklich hilfreich, dass sie uns so ueber die ersten Schwierigkeiten hinweggeholfen haben und uns ein bisschen ueber die Schwierigkeit das richtige zu erwischen und nicht aufgrund unserer Hautfarbe das doppelte zu zahlen hinweggeholfen haben.
Achja, was ich noch erwaehnen wollte ist der Monsun. Hier hat es bis jetzt jeden Tag geregnet. Das sind dann so richtig heftige und laute Platzregen mit Donner und Blitz (man nennt es auch Gewitter) aber gestern hat sichs dann eingeregnet und bis morgens nicht mehr aufgehoert.
Danch ist es dann aber ein bisschen frischer, das tut gut.
So was wars erst mal, jetzt ist Tea-time angesagt ...very british
Mittwoch, 16. September 2009
Indien - endlich sind wir da
Heute verbringen bzw. verbrachten ( es ist hier schon halb sechs) hier im Zentrum mit Essen und Chillen...wird wohl doch nichts mit dem Abnehmen^^. Nach unsrer Ankunft gabs ein sher Europaeisches Fruehstueck (um halb zwoelf) und gerade hatten wir Teatime. Nacher gibts unser erstes richtiges Indiesches Essen...aus ruecksicht fuer unsere verwoehnten Gaumen aber nur Medium spicy (scheibt man das so?)
Die Leute hier vom CCCYC sind echt total nett und erklaeren uns andauernd den Ablauf der naechsten Tage: Heute wie gehabt, morgen ein Orientation training, uebermorgen sightseeing und am Tag danach gehts dann morgens um sechs mit dem Zug nach Chennai, wo wir auch nochmal ein oder zwei TAge zusammen bleiben werden, befor wir dann in unsere Einsatzstellen abzischen.
Bin echt mal gespannt, wie das jetzt alles so wird. Gelesen hab ich ja viel, aber in Live ist das ja dann immer nochmal anders.
Vielen Dank fuer die tollen Geschenke und Abschiedsworte/smss...werd euch alle (bei Gelegenheit ;-) vermissen...zur Zeit ist dafuer noch kein Platz bei den ganzen neuen Eindruecken.
Wuensch euch allen ne schoene Zeit, mal schauen, wann ich wieder Internet hab.
Montag, 7. September 2009
Letzte Vorbereitungen
30 kg + 7 kg Handgepäck sind wirklich nicht viel...
naja, ich hab ja noch eine Woche Zeit um das alles hinzubekommen.
Ansonsten stehn in dieser Woche noch ein paar Abschiedsbesuche und eine kleine Abschiedsfeier an.
Langsam steigt bei mir auch die Aufregung, auch wenn ichs immer noch nicht wirklich realisiere, dass ich in einer Woche schon in Indien sein werde.