Nach der Ankunft am Bangalorer Flughafen gings auch gleich weiter mit dem Bus nach Mysore. Das Staedtchen liegt im suedlichen Karnataka und ist durch seine etwas hoehere Lage wirklich angenehm, was das Klima angeht.
Dort wurde unsere Gruppe auch durch Friedemann verstaerkt, der mit uns nach Mysore und spaeter auch nach Ooty kam.
Ich glaube wir waren 4 Tage in Mysore. In der ersten Nacht wurde natuerlich das Champions league finale angeschaut…die Depression bei den Jungs war dem entsprechend gross, also wurde am naechsten Tag erst mal ausgeschlafen (wie auch an den folgenden Tagen =). In Mysore gibt es einen Palast, der Sonntag abends ueber und unter mit Gluehbirnen beleuchtet wird (eine Stunde Beleuchtung kostet der Stadt 75 000 Rupien !!!). Sieht auf jeden Fall faszinierend aus. Leider warn wir zu spaet drann und durften nicht mehr aufs Gelaende. Zehn Minuten nachdem wir ankamen wurden dann auch die Lichter ausgemacht.
Einen Tag gingen Julia, Friedemann, Felix und ich ( die restlichen zwei kraenkelten) nach Shrirangapatnam (ich hoffe man schreibt es so =). Dort gibt es sehr viel alte Dinge zum anschauen. Und alles hat frueher mal dem Tipu Sultan gehoert. Der aber inzwischen nicht mehr lebt ;-) War ein schoener Tag.
Ansonsten haben wir in Mysore, den Palast auch noch bei Tage angeschaut, warn auf einem Basar, wo wir uns mit Duftoelen eindeckten (der Verkaeufer war einfach zuuu charmant, wir konnten nicht widerstehen) und haben eine Bierbar abgecheckt =) (da wurde bier in 2 Liter Kruegen ausgeschenkt).
Einen Abend machten Julia und ich uns spontan auf eine Disco zu suchen (wir hatten keine lust mehr auf Fernsehen) mussten dann aber feststellen, dass die im Reisefuehrer empfohlene Disco schon um 11 Uhr zu macht, wie auch alles andere in Mysore…ausser die Bier bar, die hat extra fuer uns bis halb 12 offen gehabt =D Joa, das Nachtleben ist in Indien eher maessig. Ausser vielleicht in den grossen staedten und Panaji. Aber auch da gibt es Sperrstunden und es werden irgendwann die rolllaeden runter gelassen, damit man von draussen nichts mehr sieht.
Achja, das darf ich natuerlich nicht vergessen. Einen Nachmittag haben wir die Seidenfabrik mysores angeschaut. Das war wirklich total interessant. Man durfte umsonst rein und die Mitarbeiter hatten voll Spass dabei uns in mehr oder weniger gutem Englisch zu erklaeren, was sie da machen. Wir wurden auch ueberall hin mitgeschlept oder durften auch alles anfassen, was auf den Schildern ausdruecklich fuer Besucher nicht erlaubt war. Aber was will man machen, wenn man so nett gebeten wird ;-)
Nachher warn wir noch im Fabrikladen. Leider sind Seidensarees ziemlich teuer. Ab 100 Euro aufwaerts. Sonst haett ich mir vielleicht einen gekauft, fuehlt sich schon toll an.
Ja und nach vier erlebnisreichen,aber auch entspannenden Tagen (die Jungs ham uns morgens immer Kaffe ans Bett gebracht, das muss einmal lobend erwaehnt werden) gings dann auch weiter in die Berge.
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